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STUMMFILM
DER DEUTSCHE
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Hans Brockmann


Foto: Siegmund Labisch (1863-1942)

1900 - 1982

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1920 war er an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin engagiert, wo er in Gogols Die Spieler mitwirkte. 1921 spielte er den Guten Gesellen im Jedermann bei den Salzburger Festspielen. 1922 war er der Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung im Großen Schauspielhaus in Berlin. Verbürgt sind eine Bühnenrolle in Shakespeares Wie es euch gefällt sowie fünf Rollen in Stummfilmen. Er war später Regisseur und Intendant der Bühnen in Kiel und Frankfurt (Oder). Dort entdeckte und förderte er unter anderem Ernst Busch und Hans Söhnker. Er war nach dem Krieg am Dresdner Staatsschauspiel engagiert und ging von dort nach Westdeutschland, wo er an verschiedenen Bühnen tätig war. Er verstarb am 16. Februar 1982 in Hamburg.

Der Schauspieler Hans Brockmann kam Ende der 10er Jahre zum Theater und er erhielt bereits 1920 ein Engagement beim bekannten Deutschen Theater in Berlin bei Max Reinhardt.
Es folgten Bühnenengagements an weiteren Spielstätten in Berlin, Salzburg, Frankfurt und Dresden.

Bereits 1919 agierte er in ersten Stummfilmen wie "Die Nacht des Grauens" (19) von Regisseur Fred Sauer mit Mady Christians, Werner Funck und Erika Glässner, "Die Schuld" (19) mit Olga Engl, Henny Porten und Georg H. Schnell und "Eines grossen Mannes Liebe" (19) mit Lotte Neumann und Felix Basch.

Anfangs der 20er Jahre entstanden seine letzten Kinofilme mit "Kakadu und Kiebitz" (20) von Erich Schönfelder in der Rolle des Zoologie-Doktors Hans Reimers mit Ossi Oswalda, Victor Janson und Hans Junkermann, Johannes Guters "Die Frau im Himmel" (20) mit Alfred Abel, Julius Brandt, Lil Dagover und Werner Krauss und "Der Mensch am Wege" (23) von Wilhelm Dieterle an der Seite von Alexander Granach, Wilhelm Dieterle, Heinrich George, Marlene Dietrich, Wilhelm Diegelmann und Fritz Rasp.

Erst viele Jahre später wirkte Hans Brockmann nochmals vor der Kamera, dieses Mal für die Fernsehproduktion "Im sechsten Stock" (54) mit Inge Meysel, Ingrid Andree, Robert Meyn, Hanns Lothar und Heinz Drache.

 
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