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DER DEUTSCHE
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Hans Carl Müller


1889 - 1960

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Der Schauspieler Hans Carl Müller begann seine Theaterlaufbahn in 10er Jahren, wo er zunächst an kleinen Bühnen auftrat, ehe er 1917 nach München kam, wo er ein Engagement an den Kammerspielen erhielt.
Bald folgten Engagements in anderen grossen Städten wie Berlin, wo er auch an Kabaretts auftrat und Köln sowie Hamburg, wo er auch erste Bühnenstücke als Regisseur realisierte.
Seine Theatertourneen führten ihn scliesslich bis nach Südamerika, wo er in Argentinien auftrat.

Hans Carl Müller agierte 1919 erstmals in einem Film mit - "König Nicolo" (19). Zu seinen Mitspielern gehörten Max Adalbert, Henry Bender, Paul Biensfeldt, Julius Falkenstein und Ernst Stahl-Nachbaur.

Der Höhepunkt seiner Filmlaufbahn folgte in den 20er Jahren, wo er einige dankbare Rollen verkörpern konnte.
Zu seinen Arbeiten dieser Jahre gehören "Der Tanz in den Tod" (20), als Pastor Zurbinden "Die Trommeln Asiens" (21), Curt Goetzs "Friedrich Schiller" (23) mit Theodor Loos, Hermann Vallentin, Ilka Grüning und Robert Leffler, der Klassiker "Die Nibelungen", wo er die Rolle des Gernot verkörperte und "Luther" (28).

Danach konzentrierte er sich vollumfänglich auf das Theater, wo er neu auch die Funktion eines Oberspielleiters ausübte, darunter für das Neue Schauspielhaus in Königsberg und für das Mannheimer Nationaltheater.

Nach dem Krieg setzte Hans Carl Müller seine Aktivität beim Theater fort und er arbeitete zunächst in Kassel, ehe er in den 50er Jahren nach München ging, wo er u.a. beim Volkstheater arbeitete.
1952 wirkte Hans Carl Müller in seinem einzigen Nachkriegsfilm mit. In der Rolle des Priors agierte er in "Mönche, Mädchen und Panduren" (52) mit Joe Stöckel, Paul Hartmann, Rudolf Fernau und Lucie Englisch.

 
Weitere Filme mit Hans Carl Müller:
Vertauschtes Leben (20) Der zeugende Tod (21) Die wirkliche Liebe (37) 


 
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