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Sylvester Schäffer


1885 - 1949

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Der Schauspieler und Artist Sylvester Schäffer wurde als Sohn des Artisten Georg Sylvester Schäffer (dieser verwendete auch den Künstlernamen Paul Petras) geboren. So war es naheliegend, dass auch Sylvester Junior den Beruf eines Artisten ergriff. Er machte sich schnell einen Namen in der Zirkus- und Variété-Welt als vielseitiger Künstler und er begeisterte die Zuschauer auf den Tourneen als Zauberer, Kunstschütze, Jongleur und Geiger. Seine Touren führten ihn bis nach Amerika.

Als ihn seine Laufbahn nach Berlin führte, konnte er für kurze Zeit auch beim Stummfilm Fuss fassen.
Dort wurden seine artistischen Fähigkeiten in populären Sensationsfilmen und ihm wurde eine ganze Filmreihe gewidmet, in der er die Figur des Nobody verkörperte. Meistens war seine Filmpartnerin die Schauspielerin Lili Dominici, die Filme wurden abwechselnd von den Regisseuren Josef Stein und Karl Gebhardt inszeniert.
Zu seinen Stummfilmen gehören „Jussuf el Fanit, der Wüstenräuber“ (22) mit Lili Dominici, Fred Immler und Karl Platen, „Die geheimnisvollen Piraten“ (22) mit Lili Dominici und Hans Adalbert Schlettow, „Das Geheimnis der sieben Ringe“ (22) mit Lili Dominici und Paul Hansen, „Lucifer“ (22) mit Lili Dominici und Leonhard Haskel, „Im Zeichen der Schlange“ (22) mit Hedda Fosten, „Die Flibustier“ (22) mit Lili Dominici, Hermann Picha und Mabel May-Yong, „Die Dame in Grau“ (22) mit Lili Dominici, Paul Hansen und Lotte Lorring, „Der Herr der Unterwelt“ (22) mit Lili Dominici und Hans Adalbert Schlettow sowie „Der Eierheld“ (24) mit Lilly Krüger.

Danach konzentrierte sich Sylvester Schäffer wieder auf seine artistische Laufbahn und zeigte auch ein grosses Talent im Geigenspiel und im Malen.

Ein ausführliches Porträt über Sylvester Schäffer und seine Familie findet man hier.

 
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