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Comic-Zeichner
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Fritz Boscovits

Fritz Boscovits

1871 - 1965

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Der Illustrator und Maler Fritz Boscovits wurde in einem künsterlischen Umfeld aufgezogen. Sein Vater Johann Friedrich Boscovits war ein
legendärer Karikaturist und Mitbegründer der Satirezeitschrift „Nebelspalter“. Auch seine Mutter Mathilde Adam stammte aus einer Künstlerfamilie.

Nach seiner schulischen Ausbildung besuchte Fritz Boscovits die Kunstgewerbeschule Zürich von 1887 bis 1889 und von 1890 bis 1896
die königliche Akademie der Bildenden Künste in München.

Bereits 1889 erschienen erste zeichnerische Beiträge von ihm im Nebelspalter und er avancierte in den kommenden Jahren
zu einer der prägenden Zeichner des Nebelspalters. Zwischen 1889 und 1963 schuf er Schätzungsweise 4'000 bis
5'000 Zeichnungen für diese Publikation – oftmals unter dem Kürzel Bosco - und zählt damit zu den
bedeutendsten Zeichner des Nebelspalters.

In den 1890er Jahren entstanden auch zahlreiche Gemälde, eine Leidenschaft, die er ebenfalls
bis ins hohe Alter ausübte. Seine Arbeiten wurden an zahlreichen Ausstellungen gezeigt,
so in Genf, in Zürich und im Münchner Glaspalast.

In seinen Gemälden zeigen sich deutliche Entwicklungsstufen, die sich ebenso
auch in seinen Karikaturen widerspiegeln.

Als Illustrator  war er  an unzähligen  Publikationen beteiligt. So  steuerte  er
Witzezeichnung für den „Schweizer Eulenspiegel-Kalender“ bei, er zeichnete
zahlreiche Postkarten mit frühzeitlichen Soldatenuniformen aber auch für
die Festzeitschrift „Sechseläuten-Umzug zur Eröffnung des Kunsthauses“ 
1910 und weiteren Festprogrammen für das Zürcher Sechseläuten oder
Bücher wie „Das moderne Zürich“ oder Wandbilder und Fresken (z.B.
Seebad Zollikon und das Naturwissenschaftliche Institut der ETH Zürich).
Einige tausend weitere Karikaturen erschienen in anderen
Schweizer Zeitschriften nebst dem Nebelspalter.
Für das Zürcher Sechseläuten war er zudem
der Zeichner des Festprogrammes.
Plakate und Einladungskarten
runden sein künstlerisches
Spektrum ab.

Er
engagierte
sich für die
Künstler-Vereinigung
Zürich, wo er unter anderem
auch die Funktion des Präsidenten ausübte.

Links abgebildet ist eine Original-Zeichnung für den Nebelspalter 1934.

 
 
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