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Comic-Zeichner
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Ladislaus Kmoch

Ladislaus Kmoch

1897 - 1971

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Der Illustrator und Cartoonist Ladislaus Kmoch bzw. Ludwig Kmoch wurde in Wien geboren.

Er absolvierte eine Ausbildung als Hersteller von modischen Accessoires und arbeitete
danach in verschiedenen Jobs, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen.

Nach Ende des 1. Weltkrieges konnte er sich als Cartoonist für bekannte Zeitschriften wie
„Simplicissimus“, „Die Muskete“ und „Götz von Berlichingen“ etablieren und er
veröffentlichte in den kommenden Jahren zahlreiche Illustrationen
meist humorvollen Inhalts.

1929 wurde er auch beim „Das Kleine Blatt“ als Illustrator
engagiert und er kreierte für diese Ausgaben die
Comic-Serie „Tobias Seicherl“, die ihr Debüt
1930 feierte und schon bald äusserst
populär wurde.
Nebst
der Titelfigur
des Tobias Seicherl war
auch sein Hund Struppi ein wichtiger
Protagonist des Comics. Der Comic lief bis 1939.

Im 2. Weltkrieg diente Ladislaus Kmoch beim Flugmeldedienst und
als Kartenzeichner bei der Wehrmacht, doch die letzten Kriegsmonate verbrachte er in Kriegsgefangenschaft.

Nach dem Krieg konnte er seine Laufbahn fortsetzten und zwischen 1958 und 1961 zeichnete er
nochmals weitere Episoden des Comics „Tobias Seicherl“. Eine geschichtliche Aufarbeitung dieses
Comics wurde von Johanne Lenhart zusammengetragen.

Nach seiner Pensionierung widmete sich Ladislaus Kmoch seiner
grossen Leidenschaft und er betätigte sich als Prähistoriker.

Eine ausführliche Biografie verfasste Henriette Povse.

 
 
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