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Künstler
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Carl Moos

1878 - 1959

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Der Illustrator und MalerCarl Moos wurde als Sohn des aus Zug stammenden Porträtmalers Franz Moos in München geboren. Der Vater gab
ihm ersten künstlerischen Unterricht, später absolvierte Carl Moos eine Ausbildung im Akt- und Modellierzeichnen in München.
Danach wurde er als Stickereizeichner beschäftigt.

Schliesslich kam der Wendepunkt in seiner Laufbahn als er 1897 bei einer Münchner Tagespresse Illustrationen für Artikeln kreierte.
Zudem wurden seine Arbeiten auch als Postkarten veröffentlicht und auf Bierkrügen gedruckt, die seine Popularität steigerte.

Ebenfalls sehr erfolgreich war er als Plakatgestalter und im Laufe der Jahre schuf er zahlreiche Werbe- und
Tourisplakate. Mit weiteren Künstlern gründete er die Künstlergenossenschaft „Die Sechs“.

1916 verliess Carl Moos München und gingnacoh Zürich. Dort konnte er sich
schnell als Plakatkünstler etablieren und es entstanden zahlreiche Plakate.
Zu seinen Plakaten für den Tourismus gehören Destinationen wie Zermatt (26) & (27),
„Davos“ (26), „St. Moritz Skispringen“ (28), „Olympische Winterspiele St. Moritz“ (28),
„Pontresina“ (28), „Arth-Rigi Bahn“ (28), „Gurnigel Bad“ (28), Tarasp Engadin (30),
Thunersee (30), Spiez (30), Morgins (30), Kandersteg (32), Weggis (33),
Sils (33), Unterwasser Toggenburg (35), Rheinfelden (35),
Lenzerheide (39) und Rigi (40).

Auch im Werbe- und Eventbereich erhielt er zahlreiche Aufträge, darunter Sportfirma Fritsch und Co. (13),
1. Schweizer Stafettentag (21), Schweizer Leichtathletik-Meisterschaft (21), Löw Schuhe (26),
Kaffee Hag (28), Schweizer Mustermesse (31), Elmer Citro (33) & (35), Persil (34),
Attenhofer Ski (35) und Swissair (35).

Beim Theater schuf er zudem auch Bühnenbilder.
Grosse Aufmerksamkeit erregten seine Bühnenbilder für die
Oper „Tannhäuser“ (25), welche radikal auf konventionelle Bühnenromantik verzichteten.


Carl Moos war als freischaffender Künstler tätig, arbeitete aber von 1928 bis 1933 auch als Leiter des Art.
Instuts Orell Füssli. Seine während des 1. Weltkriegs gezeichneten Soldatenbilder waren sehr beliebt.

Seine Arbeiten als Plakatgestalter werden von wenigen politischen Plakaten abgerundet,
darunter „Stimmt freisinnig“ in den Jahren 1935 und 1936.

Seine Fähigkeiten als Illustrator flossen auch in einigen Bücher ein.
Zu diesen Arbeiten gehören
„Das Klettern im Fels“ von Franz
Nieberl“ (09) mit 50 Zeichnungen,
„Sommer in der Schweiz“ von J. C. Heer (10), 
"Das Zürcher Verkehrsbüchlein" (27), "Technik des Bergsteigens" (29), „Nur ein Hund“
von Axel und Marie Stroem“ (40), „Marie Luise und ihre Tiere“ von Rose Thyregod (41)
mit 99 Illustrationen, „Hallo, hallo, hier Edith, Paul und Hanneli“
von Anna Bellmont (43) und "Mädi erreicht etwas“ von Elsa Obrist (43).

 
 
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