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Comic-Zeichner
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Arpad Schmidhammer

Arpad Schmidhammer

1857 - 1921

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Der Karikaturist und Illustrator Arpad Schmidhammer
wuchs in einer künstlerisch geprägten Familie auf.
Sein Vater Josef Schmidhammer übte den
Beruf eines Kunstmeisters aus.

Als Illustrator wurde er
einem breiten Publikum
bekannt mit seinen
Zeichnungen
für
die Zeitschrift
„Jugend“, daneben
erschienen rund ein
Dutzend Werke in der
Satirezeitschrift „Fliegende Blätter“
zwischen 1894 und 1897.

Er schuf zahlreiche Ex Libris und
die damals beliebten Reklamemarken.

Zudem war Arpad Schmidhammer ein
vielbeschäftigter Illustrator von meist
Kinderbüchern und er verzierte zahlreiche
Bücher mit seinen Arbeiten. Dazu gehören „Die
Unersetzlichen“ (1895), „Otto Roquette“ (1897), „Knecht Ruprecht“ (00),
„Bei uns  zu Haus“ (05), „Zäpfel Kerns Abenteuer“ (05), „Alte liebe Fabeln und Geschichten“ (07),
„In Freiheit dressiert“ (08), „Schwarmgeister“ (08), „Eio popeio“ (09), „Fritz und Klas, ein Nordpolspass“ (09),
„Hänsel und Gretel“ (10), „Das Märchen vom Karfunkelstein“ (10), „Drei Helden“ (10), „Guck hinein“ (11), „Klein Heini“ (12),
„Ach, lieber Herr Schmid“ (12), „Die Doktorskinder“ (13), „Die Fahrt zu den Ameisleuten“ (13), „Regina Himmelschütz“ (13), „Lieb Vaterland
magst ruhig sein!“ (14), „Tischlein deck dich“ (14), „Die Geschichte von General Hindenburg“ (15), „Hans und Pierre“ (16), „Siwwesache“ (16),
„Walther Ledig – Mücken und Tücken“ (18), „Tanz, Kindlein, tanz“ (20), „Resi“ (20), „Pips und Pipi“ (21), „Der verlorene Pfennig – Hans
Däumlings seltsame Abenteuer“, „Der Herr und der Jockel“, „Die Heinzelmännchen“, „Lustig ist die Eisenbahn“, „Die Nibelungensage“,
„Der fidele Kaffeeklatsch“, „Das Wirtshaus im Spessart“, „In der Adlerapotheke“, „Zwiwwele“, „Annerl, Hannerl und Sannerl“
und „Rübezahl und das Hirschberger Schneiderlein“.

Daneben erschienen auch einige Kartenspiele mit seinen Motiven wie „Lustiges 1 x 1“ (15), „Schwarzer Peter“ (18),
„Lustige Frage und Antwort Spiel“ (20) und „Lustiges Quartettspiel“.

Einer ganz anderen Tätigkeit ging er bei den Bayreuther Festspielen, wo er ab 1896
zuammen mit Hans Thoma die Kostüme für das Stück
„Der Ring des Nibelungen“ entwarf.


 
 
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