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Der Graphiker, Maler und Lithograph Ernst Emil Schlatter wurde am 27. November 1883 in Zürich geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung ging er 1898 in eine vierjährige Berufslehre als Lithograph beim Polygraphischen Institut in Zürich. Schliesslich ging er 1905 nach Stuttgart, wo er sich seinen Lebensunterhalt als Lithograph verdiente, es folgte ein weiteres Studium an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Gemälde und Zeichnungen, die oftmals Landschaften zeigten. Mit seiner Rückkehr in die Schweiz 1907 machte er sich bald einen Namen als Graphiker mit seinen zahlreich gestalteten Plakaten. Hier machte sich auch seine Ausbildung als Lithograph bezahlt. Zwischendurch ging er 1910 nach München, um seine künstlerische Fähigkeiten zu erweitern. Dort fand er nicht nur die Liebe zu Zeichnungen und zur Kunstmalerei, die ihn die nächsten Jahre stets begleiten sollten, sondern er lernte dort auch seine zukünftige Frau Franziska Hermle kennen. 1912 ging er nach Zürich zurück und seine Plakatarbeiten waren nachhaltig von der vorangegangenen Ausbildung geprägt und erfreuten sich grosser Beliebtheit. Seine Erfolge im In- und Ausland führten schliessich zur Berufung an die Kunstgewerbeschule Zürich, wo er von 1917 bis 1920 als Lehrer tätig war. Zu Ernst Emil Schlatters zahlreichen Plakaten gehören „RhB Rhätische Bahn“ (11), „Birsigtalbahn – Basel“ (11), „Mittel-Thurgau-Bahn“ (12), „Konstanz am Bodensee“ (12), „Insel-Restaurant Bauschänzli“ (13), „Kaiser-Strand-Hotel Lochau-Bregenz“ (13), „Elektr. Strassenbahnen im Kanton Zug“ (14), „Braunwald-Bahn“ (14), „Seetalbahn“ (17), „Tonhalle Zürich“ (17), „Aviation Nationale Suisse“ (19), Wahlplakat „Stimmt der Freisinnigen Liste VI“ (19), „Zuoz“ (21), „Thurg. Kant. Schützenfest Kreuzlingen“ (22), „Seenachtsfest Romanshorn“ (23), „Gewerbe-Industrie und Landwirtschaftsausstellung Sulgen“ (24), „Internationales Schaufliegen Romanshorn“ (24), „Rival“ (25), „Schweizerische Süd-Ost-Bahn“ (25), „Der Kreis – Kunstausstellung Lindau“ (26), „Nordostschweizerisches Schwingfest Rapperswil“ (27), Wahlplakat „Wirtschaftsgesetz Nein“ (28), Wahlplakat „Strassen-Verkehrs-Gesetz Ja“ (29),Wahlplakat „Gemeinde-Bestimmungsrecht“ (29), „21. Thurg. Kantonal Turnfest Kreuzlingen“ (30), Wahlplakat „Jagdgesetz Nein“ (30), „Thurg. Kantonal. Gesangsfest Kreuzlingen“ (33), „Pferderennen Arosa“ (34), „Schwimmbad Walzenhausen“ (35), „Arosa“ (36), „Für das Alter“ (39), „Appenzellerland“ (40), Wahlplakat „Wählt Liste 4 Doktor Bircher“ (43), „63. Thurgauisches Kantonal-Gesangsfest Romanshorn“ (47). Neben seiner Tätigkeit als Graphiker begann er 1920, als freischaffender Künstler zu wirken. Er liess sich in Uttwil am Bodensee nieder und 1925 errichtete er sein eigenes Wohn- und Atelierhaus „Moosacker“. Zwischen 1922 und 1924 erschienen insgesamt 17 Karikaturen von ihm in der Satirezeitschrift „Nebelspalter“. Sein künstlerisches Werk wurde abgerundet mit Lithographien von Thurgauer Landschaften, aber auch weitere Landschaften wie Südrhodesion sowie Porträts, Karikaturen und Mappenwerke. Zudem schuf er zahlreiche Motive für Postkarten, die seine Arbeiten in die Welt hinaustrugen. Ernst Emil Schlatter übte verschiedene Funktionen aus, so war er in den Jahren 1919 bis 1924 und 1953 bis 1954 der Präsident der Zürcher Künstlervereinigung und Mitglied der Künstlervereinigung „Der Kreis“ von 1925 bis 1937. Er engagierte sich zudem beim Thurgauer Heimatschutz und bei der Gesellschaft für Literatur und Musik in Romanshorn. Der vielseitige Künstler verstarb am 13. September 1954 im Alter von 70 Jahren in Uttwil. Weitere Informationen und Bildmaterial findet man auf der Homepage „Ernst Emil Schlatter“. Desweiteren werden zahlreiche seiner Plakate auf der Homepage des „Plakatarchivs“ gezeigt. |
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