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Künstler |
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Der Maler und Zeichner Johann Robert Schürch wurde
am 18. November 1895 in Aarau geboren. Schon früh wurde die Familie von
einem Schicksalsschlag heimgesucht. 1907 verstarb sowohl sein Vater starb an einem Herzversagen sowie seine zwei
Schwestern an Tuberkulose. In den kommenden Jahren lebte er bei seiner Mutter, die als Journalisten und Übersetzerin arbeitete. Nach seiner schulischen Ausbildung schloss er eine Ausbildung als Grafiker ab und nahm Zeichenunterricht, unter anderem bei E. O. Leuenberger. Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde der junge Johann Robert Schürch zum Grenzschutz eingezogen. Er zog 1916 nach Genf, wo er kurzzeitig die Ecole des Beaux-Arts besuchte und er nahm bei E. Gilliard Zeichenunterricht. Gleichzeitig war er bei Ferdinand Hodler als Ateliergehilfe tätig. Zwei Jahre später verstarb Ferdinand Hodler und Johann Robert Schürch zeichnete seinen Unterstützer auf dem Totenbett. In dem Unternehmer Kurt Sponagel fand er seinen wichtigsten Mentor. 1921 ging er Dank eines Stipendiums der Armin-Honegger-Stiftung nach Florenz, wo er während rund sechs Monaten die grossen Künstler kopierte, um seine Kunstfertigkeit zu erweitern. Im gleichen Jahr arbeitete er bis 1932 in einem kleinen Chalet in Monti della Trinita oberhalb von Locarno. In jenen Jahren schuf er mehr oder weniger zurückgezogen von der Umwelt zahlreiche Tuschezeichnungen und Aquarelle, die ihn zu seinem eigenen künstlerischen Stil führten. Bei einem fatalen Autounfall im Jahre 1933 verletzte er sich schwer und litt den Rest seines Lebens an den Folgen. Als er 1935 Erica Leutwyler (1915-2015) kennenlernte, wurde sie seine Partnerin. Die beiden hielten sich im Umfeld zu den Künstlern in Monte Verita auf. 1939 verstarb seine Mutter und Johann Robert Schürch wurde im gleichen Jahr zum Grenzdienst eingezogen. Er wurde jedoch schon bald wegen Bronchitis wieder entlassen. Ein Jahr später wiederholte sich die grosse Tragödie innerhalb der Familie, als er an offener Tuberkulose erkrankte. Am 14. Mai 1941 verstarb ebenfalls an dieser heimtückischen Krankheit im Alter von nur 45 Jahren. In seinen unzähligen Zeichnungen hielt er Menschen in ihren Lebenssituationen fest, oftmals auch Menschen, die am Rande der Gesellschaft lebten (Trinker, Bettler, Dirnen, Behinderte) und ein einfaches hartes Leben führten. Desweiteren schuf er auch viele Landschaftszeichnungen sowie zahlreiche Selbstbildnisse. Der Nachlass von Johann Robert Schürch befindet sich bei der Erica Ebinger-Leutwyler Stiftung. |
| Galerie der Arbeiten von Johann Robert Schürch |
| Gemälde & Aquarelle | ||||
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| Zeichnungen | ||||
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| Selbstporträts | ||||
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| Back.................................................Artwork © by the artist |