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Comic-Zeichner
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Frank Sels

Frank Sels

1942 - 1986

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Der
Comic-
Zeichner Frank
Sels galt als einer der
schnellsten Zeichner in Europa,
dessen Arbeiten einen grossen Umfang erreichte.

Er erlernte sein Handwerk am Stedelijk Instituut voor Sierkunsten en Ambach-
ten in Antwerpen. Seine berufliche Laufbahn begann er mit einem Job für eine Druckerei,
ehe er 1963 beim Studio Vandersteen seine künstlerische Laufbahn l ncierte. Dort zeichnete er an den
Comic-Serien „Karl May“ und „De Rode Ridder“. Danach machte er sich selbständig und er veröffentlichte Comics
im Magazin „Ohee!“ wie „De Zeearend“, „Abraham Lincoln“, „Mister Grizzly“, „Tarbu, de jongen van den jungle“ und „Tall Bull“.

Ab 1965 erschienen seine Comics auch im Magazin „Ons Land“, darunter „Kleine Antilope“ und
„De Wolven van Scaggar“. Desweiteren erschienen Comics wie „Bongo tegen de Kux Klan“
und „Arkulleke“ in der Zeitungsbeilage „'t Kapoentje“.

Einem breiten Publikum wurde er schliesslich mit seiner Comic-Serie „Bessy“ für
den Bastei Verlag bekannt, die er zusammen mit Edgard Gastmans zwischen
1967 und 1969 zeichnete und umfasste die Nummern 73 bis 158.
Für diese Serie zeichnete er pro Woche ein ganzes
Heft mit jeweils 28 Seiten.

Seinen grössten Erfolg feierte er mit
seiner Serie „Silberpfeil“, die er zwischen
1969 und 1986 für den Bastei Verlag zu Papier brachte.
Die Charakteren Silberpfeil, Mondkind, Falk und der Puma Tunka
fesselten eine grosse Leserschaft.
Die Abenteuer von Silberpfeil erschienen zunächst im Heft „Felix“,
ab 1971 machte sich Silberpfeil mit einem eigenen Heft selbständig.
Durch die intensive Arbeit gründete er das Studio Sels, zu dessen Angestellten
auch Claus Scholz, Robert Wuyts, Eric De Rop und Jan van Rooy gehörten.

Gegen Ende der Laufzeit von Silberpfeil kam es öfters zu Konflikten zwischen Sels und dem Bastei Verlag, da der Verlag
in die Arbeiten eingriff und Werbung in die Zeichnungen einfügte ohne Rücksprache mit dem Künstler.

Mit dem Ende von Silberpfeil zeichnete Frank Sels noch wenige Comics für die Serie „Gespenster Geschichten“,
zudem realisierte er zusammen mit seinem Sohn Erwin den Comic „Kabouter Pumpie“ und den Comic
„Endo's Karma“.

Frank Sels hatte bereits 30 Seiten seines letzten Comics „Op Zoek naar Alfadir“ beendet, als
er im Alter von 44 Jahren Selbstmord beging. Sein Sohn beendete das letzte Projekt
seines Vaters und wurde unter dem Titel „Auf der Suche nach
Alfadir: Aus der Zeit gerissen“ 2004
veröffentlicht.

 
 
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