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DER SCHWEIZER FILM

 
 
Charles Bardet

Charles Bardet

1911 - 1987

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Der Kostümbildner und Illustrator Charles-Edouard Bardet wurde am 18. November 1911 in Neuchatel geboren.

Er begann seine künstlerische Laufbahn als Illustrator für zahlreiche Bücher, darunter „Les jeunes visiteurs“ von Daisy Ashford 1940, „Gens de Dublin“ von James Joyce 1941, „Adrienne Mesurat von Julien Green 1942, „Meistererzählungen“ von Alphonse Daudet 1959, „Le petit chose“ von Alphonse Daudet 1962, „Rudin“ von Iwan S. Turgenjew 1970, „La vie litteraire“ von Anatole Fance 1970, „Gedichte und Balladen“ von Ludwig Uhland 1971, „Le miracle est pour demain“ von France-Marie Watkins 1973 und „La vallé de la lune“ von Jack London 1974.

Ebenfalls in den 40er Jahren begann er eine erfolgreiche Karriere als Kostümentwerfer, zunächst beim Theater, später auch beim Film.

Für das Theater schuf er Kostüme wie für „Wilde Pferde von Schönenwerd 1943 Kongresshaus Zürich, „Le tragique malgré lui“ 1945, „Der Soldat als Aufschneider 1948 St. Galler Theater inkl. Bühnenbild und Masken und Kostüme sowie zahlreiche Stücke am Schauspielhaus Zürich, darunter „König Heinrich V“ 1956, „Der Regenmacher“ 1956,  „Wie du mich willst“ 1956, „Perichole“ 1956, „Don Carlos“ 1957, „Maikäfer-Komödie 1961 und „Die lustige Witwe“ 1961. Aber auch für einige Aufführungen in Paris war er als Kostümentwerfer tätigund anfangs der 40er Jahre auch für die Komödie „The Rivals“ von Richard Brinsley Sheridan.

In den 50er Jahren wurde er vermehrt für den Film engagiert und er realisierte die Kostüme für die Produktionen „Heidi“ (52), „Unser Dorf / Kinder in Gottes Hand“ (53), „Heidi und Peter“ (55) sowie „Taxichauffeur Bänz“ (57).

Neben seiner Tätigkeit als Illustrator und Kostümdesigner gestaltete er 1958 den Gastraum des Restaurant Waldhof auf der Guldenen.

Am 31. März 1987 erschien in der Neuen Zürcher Zeitung seine Todesanzeige.

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