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STUMMFILM
DER DEUTSCHE
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Julius Dewald

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Der Schauspieler Julius Dewald begann seine Karriere beim Theater, wo er ab 1900 an verschiedenen Bühnen arbeitete. Dazu gehören das Stadttheater Strassburg, das Schauspielhaus Düsseldorf, das Metropoltheater in Köln und Auftritte in Wien, Hanau, Bonn und Berlin.

Er kam 1914 zum Film, als er seine erste Rolle in "Ihre Hoheit" (14) verkörperte.

Ab 1918 trat er regelmässig in Filmen auf, seine Laufbahn endete aber bereits wieder 1920.

Zu seinen Stummfilmen der 10er Jahre gehören "Die Nichte des Herzogs" (18), "Wer nicht in der Jugend küsst" (18), "Frau Hempels Tochter" (19) und "Des Teufels Advokat" (19).

In "Hexengold" (20) agierte er ein letztes Mal vor der Kamera.

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler realisierte er auch einen Film als Regisseur mit "Frau Hempels Tochter" (19).

Mit dem Aufkommen der Nationalsozialisten floh er in die Tschechoslowakei, wo er seine Laufbahn beim Theater als Schauspieler und Regisseur fortsetzte. Als Jude war er aber auch dort bald der Verfolgung ausgesetzt und gilt seitdem als Vermisst. Er dürfte ein Opfer dieser Verfolgung geworden sein.

 
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