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Manja Tzatschewa


Foto: Alexander Binder (1888-1929)

1897 - ?

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Die Schauspielerin Manja Tzatschewa wurde als Marie Trifonowa Tzatschewa in Lowetsch geboren. Sie kam Ende der 10er Jahre zum deutschen Stummfilm, wo sie ihr Debüt in "Die sterbenden Perlen" (18) feierte.
In den nächsten Jahren agierte sie in "Der lebende Leichnam" (18), "Mister Wu" (18), "Der Teufel" (18), "Die Japanerin" (19) und "Mein Wille ist Gesetz" (19).

Die 20er Jahren kennzeichneten den Höhepunkt ihrer Filmlaufbahn aber gleichzeitig auch das Ende derselben.
Sie stieg zur Hauptdarstellerin auf und konnte bis Mitte der 20er Jahre regelmässig in Filmen mitwirken. Dazu gehören "Hass" (20), "Der Mann ohne Namen" (21), "Der Mönch von Santarem" (24) und "Briefe, die ihn nicht erreichten" (25).

Schliesslich drängten neue Gesichter ins Rampenlicht und Manja Tzatschewa konnte nur noch in wenigen weiteren Filmen mitspielen.
Zu ihren letzten Filmen zählt "Annemarie und ihr Ulan" (26).

Über ihr Todesjahr ist bis heute nichts bekannt. In der "Arbeiter-Zeitung" vom 15. August 1931 wird im Artikel "Vergessene Gesichter" erwähnt, dass Manja Tzatschewa bereits verstorben sei.

Ihre Schwester Tzwetta Tzatschewa wurde ebenfalls Schauspielerin.


Weitere Filme mit Manja Tzatschewa:
Madame d'Ora (18) Die seltsame Geschichte des Baron Torelli (18) Liebe (19) Verlorene Töchter (19) Moderne Töchter (19) Frauenliebe (20) Berlin W. (20) Opfer der Keuschheit (21) Schieber (21) Die Perle des Orients (21) Söhne der Nacht (21) Der Schatten der Gaby Leed (21) Maciste und die Javanerin (22) Die Fürstin der Ozeanwerft (22) Der Rebell von Valencia (25)

 
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