HOME EMAIL AUTOGRAMME 
VERKAUFSLISTE
DER SCHWEIZER FILM

 
 
Ernst A. Heiniger

Ernst A. Heiniger

1909 - 1993

.
.
Der Fotograf und Filmemacher Ernst A. Heiniger erlangte speziell mit seiner Fotografie einen grossen Bekanntheitsgrad. Unter anderem führte ihn seine Ausbildung 1932 in die Sowjetunion, wo er den berühmten Regisseur Sergej M. Eisenstein kennenlernte.

In den 50er Jahren konnte er für Walt Disney mehrere Filme als Kameramann, Produzent und Drehbuchautor drehen, darunter "Ama Girls" (57), der einen Oscar als bester Dokumentarfilm erhielt und "Grand Canyon" (58), der mit dem Oscar als bester Kurzfilm ausgezeichnet wurde.

In den nächsten Jahren entstanden wenige weitere Dokumentarfilme, für die er das Drehbuch oder Regie führte. Dazu gehören "The Paper World" (59), "When the Sun Stands High" (61), "Rund um Rad und Schiene" (64), "Impressionen der Schweiz" (84) und "Destination Berlin" (88).

Ernst A. Heiniger machte sich auch als Filmpionier einen Namen, u.a. drehte er den ersten Dokumentarfilm im Cinemascope-Verfahren, zudem gründete er das Swissorama, das eine 360-Grad-Rundprojektion innehatte. 

Zu Heinigers weiteren Beteiligungen an Dokumentarfilmen gehören "Das Telephonkabel" (42), "Der Telephonapparat" (43), "Vom Draht zum Kabel" (44), "Die Telephonzentrale" (45), "Sul Bernina" (48), "Switzerland" (54), "Japan" (57) und "Shikoku Alive" (88).