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Comic-Zeichner
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Carl Friedrich Irminger

Carl Friedrich Irminger

 1813 - 1863

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Der Zeichner, Lithograph und Kupferstecher Carl Friedrich Irminger wurde am 8. November 1813 in Aadorf geboren.
Er wurde bekannt für seine Porträtzeichnungen von bürgerlichen Familien aber auch von Schweizer Persönlichkeiten sowie Karikaturen von Schweizer Mililtärs.
Bilder von ihm wurden u.a. auch in den Zürcher Neujahrsblättern veröffenlicht, seine Arbeiten wurden aber auch im Ausland gezeigt.

Zu Carl Friedrich Irmingers bekanntesten Bildern gehören sicherlich das Porträt von Johanna Spyri und natürlich das Porträt von
General Dufour. Dieses Porträt wurde in den 50er Jahren als Vorlage für die Gestaltung der 20-Franken-Note
verwendet, welches den Kopf von General Dufour zeigt.

1840 erwarb Carl Friedrich Irminger das Schloss Wildenstein,
er verkaufte dieses jedoch im gleichen Jahr
weiter an Rudolf Emanuel Effinger.

Zusammen mit Heinrich Schweikert gründete er 1850 das Atelier "Irminger & Schweikert Photographische Anstalt".
Carl Friedrich Irminger verstarb am 27. März 1863 im Alter von nur 49 Jahren in Zürich.


Kleine Galerie von Zeichnungen von Carl Friedrich Irminger

Ulrich Ochsenbein
1811-1890
Bundesrat

Jakob Stämpfli
1820-1879
Bundesrat

Johann Conrad Werdmüller
1818-1892
Zeichner, Kupferstecher

Johanna Spyri 1851
1827-1901
Schriftstellerin

William Shakespeare
1564-1616
Dramatiker

Guillaume Henri Dufour
1787-1875
General

20-Franken-Note mit Kopf von General Dufour
Gültigkeit bis 1980


 
Auf dem links oben abgebildeten Original-Bildnis von Carl Friedrich Irminger sind der Oberrichter Johann Conrad Ulrich (1796-1883)
und dessen Sohn Carl Ulrich-Gysi (1834-1899) porträtiert. Die Kohle- und Bleistift-Zeichnung entstand um 1840.

Johann Conrad Ulrich war politisch sehr engagiert und er arbeitete bis 1837 als
Oberrichter, ehe er aus dem Obergericht zurücktrat, um sich als Chef der
Buchdruckerei Berichthaus zu widmen. Er behielt deren Leitung bis 1882.
Daneben war er auch der Verfasser des "Kriminalgesetzbuches". 

Sein Sohn
Carl Ulrich-Gysi – geboren am 4. August 1834 – übernahm
die Druckerei und etablierte u.a. das "Tagblatt der Stadt Zürich". Er
verstarb nach mehrmonatiger Krankheit am 13. Juli 1899 an einem Herz- und Nierenleiden.
Genau vier Monate zuvor verstarb sein jüngerer Bruder C. C. Ulrich (1846-1899), der seines
Zeichens Oberst, Stadtrat und Architekt (u. a. Quaibauten und das Zürcher Börsengebäude) war.

 
 
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