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Comic-Zeichner
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François Schuiten

François Schuiten

1956

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Der Comic-Zeichner François Schuiten stammt aus einer bekannten Architekten-Familie in Brüssel.

Doch anstatt wie seine Eltern und sein Bruder Luc Schuiten ergriff er statt des
Berufes eines Architekten denjenigen eines Comic-Zeichners.

Ab 1973 erschienen erste Zeichnungen von ihm im Magazin
"Pilote", später folgten Publikationen im Magazin "Métal Hurlant".

Seinen grössten Erfolg erzielte er mit der Comic-Serie
"Les Cités obscures", welche in Zusammenarbeit mit
dem Szenaristen Benoit Peters entstand und
erstmals 1983 veröffentlicht wurde. Bis heute erschienen 17 Bände.
Darin widerspiegeln sich die Wurzeln von François Schuiten, was den architektonischen
Hintergrund seiner Familie betrifft.

Zu seinen Arbeiten der 80er Jahre gehören "Métamorphoses" (80-82), "Les terres creuses" (80-90),
"Carapaces" (81), "Express" (81), "Les Murailles de Samaris" (83), "Les Machinistes" (84),
"La fièvre d'Urbicande" (85), "Zara" (85), "La Tour" (87), "L'Archiviste" (87) und
"La route d'Armilia" (88) und "Plagiat!" (89). In den kommenden Jahren
erschienen weitere populäre Comics, darunter "Nogegon" (90), "Die
Medianen von Zymbiola" (90), "Das Gleis" (90), "Le musée
A. Desombres" (90), "Dolores" (91), "Brüsel" (92),
"L'Echo des Cités" (93), "Souvenirs de
l'éternel present" (93), "Mary la penchée" (95),
"L'enfant penchée" (96), "Le guide des Cités" (96)
und "L'ombre d'un homme" (99).

Zu seinen jüngsten Werken
zählen "Voyages en Utopie" (00),
"La frontière invisible tome 1" (02), "La frontière invisible
tome 2" (04), "La théorie du Grain de Sable" (07) und "La Douce" (12).

Neben den Comics entstanden auch vereinzelt Buchillustrationen, u.a. zu "Paris au XXi siècle" (94).

Seine
Stärken in der
architektonischen Illustration und seiner
fantasievoll gestalteten Städte brachte ihm auch
einige Aufträge für den Film ein, wo er als Production
Designer an Entwürfen für Film und Fernsehen beteiligt war.
Dazu gehören die Serie "Toto le héros" (91) mit Michel Bouquet, "Quarxs" (93), "Taxandria" (94) mit
Armin Müller-Stahl, "The Golden Compass" (07) mit Daniel Craig und Nicole Kidman, "Mr.
Nobody" (09) mit Diane Kruger und Sarah Polley, "Mars et Avril" (12) und "Memory
Reloaded" (13). Für den Film "Gwendoline" (84) war er als Kostümdesigner tätig.
Auch als Briefmarken-Designer konnte er gewonnen werden und er schuf bis heute
15 belgische Briefmarken. 2002 wurde François Schuiten von König Albert II zum Baron ernannt.

 
 
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