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Französischer Film
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Jean-Jacques Annaud


1943

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Der Regisseur Jean-Jacques Annaud realisierte nicht sehr viele Filme in seiner 30-jährigen Filmkarriere, doch die Produktionen, die er auf die grosse Leinwand bannt, zeichnen sich durch Qualität aus und seine Themen sind derart ungewöhnlich wie auch faszinierend, dass sein Name für das besondere Kinoerlebnis steht.

Sein Handwerk erlernte Jean-Jacques Annaud als Regisseur von unzähligen Werbefilmen, die er Ende der 60er, anfangs der 70er Jahre drehte.
Danach wandte er sich dem Spielfilm zu und sein Regie-Erstling "Noirs et blancs en couleur - Sehnsucht nach Afrika" (76) erregte bereits grosse Aufmerksamkeit und wurde mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet.

Sein nächster Film war die Komödie "Coup de tête - Damit ist die Sache für mich erledigt" (76) mit Patrick Dewaere, danach folgte der Welterfolg "La guerre du feu - Am Anfang war das Feuer" (81), mit dem er sich in das Bewusstsein des Publikums brannte.

Fünf Jahre später entstand sein nächster internationale Erfolg mit "Der Name der Rose" (86), ein Film mit wunderbaren Bildern und skurrilen Gestalten, ein Film, in dem sich eine mystische Stimmung ausbreitete und auf die Zuschauer überging.

1988 wagte sich Jean-Jacques Annaud an eine Verfilmung, in der Tiere die Hauptrolle spielten. "L'ours - Der Bär" faszinierte durch die Geschichte und die Führung der tierischen Darsteller.

In eine völlig andere Richtung ging Jean-Jacques Annaud mit den Filmen "L'amant" (92) - eine Verfilmung nach Marguerite Duras, "Wings ouf Courage" (95) - wo Annaud die Geschichte eines Piloten erzählt, der nach einem Absturz in den Anden zu Fuss in die Zivilisation zurückkehren muss, "Seven Years in Tibet" (97) mit Brad Pitt in der biographischen Rolle des Heinrich Harrer und das Scharfschützenduell während des zweiten Weltkriegs im Film "Enemy at the Gates" (01) mit Jude Law und Ed Harris.

In seinem jüngsten Werk kehrt Jean-Jacques Annaud nochmals in die Welt der Tiere zurück. Dieses Mal setzt er die Abenteuer zweier Tiger in Szene und fand mit "Deux frères - Zwei Brüder" (04) erneut ein grosses Publikum.

Die Qualität von Jean-Jacques Annauds Filmen zeigt sich an den Gewinnen des Césars. Diesen erhielt er in den Jahren 1982, 1985, 1987 und 1989 zugesprochen, zudem wurde er 1989 und 1993 für weitere Césars nominiert.
 

Weitere Filme von Jean-Jacques Annaud (Drehbuch): 
Noirs et blancs en couleur (76) Je suis timide...mais je me soigne (78) L'amant (92) Wings of Courage (95) Running Free (99) Enemy at the Gates (01) Deux frères (04)

Produzent:
Wings of Courage (95) Seven Years in Tibet (97) Running Free (99) Enemy at the Gates (01) Deux frères (04)


 
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