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Filmkomponisten
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Gabriel Yared


1949

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Der libanesische Komponist Gabriel Yared machte sich vor allem einen Namen als Filmkomponist im französischen und später auch internationalem Filmgeschschäft.
Aufgewachsen im Libanon erhielt er schon als Kind Musikunterricht, wobei er bald einmal erkannte, dass nicht das Spielen von Instrumenten sondern das Komponieren von Musik seine grosse Stärke ist.
Als sein Klavierlehrer starb übernahm Gabriel Yared dessen Platz als Organist an der Universität Saint Joseph in Beirut - er war gerade mal 14 Jahre alt. Im gleichen Jahr komponierte er auch seinen ersten Walzer.

1969 wagte Gabriel Yared einen grossen Schritt in seinem Leben und ging nach Paris, wo er seine Musikkenntnisse mit einem Studium erweiterte, u.a. bei Henri Dutilleux.

Einen ersten internationalen Erfolg erzielte Yared mit seiner Komposition für das Rio "Maracanazinho" Song Festival in Brasilien. Es folgten weitere Arbeiten in Südamerika. 
Nach anderthalb Jahren kehrte er wieder nach Frankreich zurück, wo er zunächst als Dirigent Fuss fassen konnte. Später folgten Songs für bekannte Sänger wie Sylvie Vartan, Gilbert Bécaud, Johnny Hallyday, Françoise Hardy und Charles Aznavour.

Obwohl er bereits 1974 für den Film "Miss O'gynie et les hommes fleurs" (74) die Musik komponierte, begann seine eigentliche Laufbahn als Filmkomponist in den 80er Jahren.

1980 schrieb er die Musik für Jean-Luc Godards "Sauve qui peut (la vie), dem weitere Filme wie "Malevil" (81), "Les petites guerres" (82), "Nemo" (84), "37°2 le matin" (86) - Nomination für den César, "Agent Trouble" (87) - Nomination für den César, "La romana" und "Camille Claudel" (88) - Gewinn des César - folgten.

In den 90er Jahren folgten einige weitere Höhepunkte seiner Laufbahn und er vertonte viele erfolgreiche Produktionen, darunter "Vincent & Theo" (90), "L'amant" (92) - 2. Gewinn des César, "Map of the Human Heart" (93), "Les marmottes" (93), "The English Patient" (96), für den er sowohl den Oscar, den Golden Globe und einen Grammy gewann, "City of Angels" (98) und "The Talented Mr. Ripley" (99), die ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte.

Zu seinen Arbeiten der letzten Jahre gesellen sich weitere erfolgreiche Produktionen hinzu, u.a. "The One and Only" (02), "Cold Mountain" (03), für die er erneut für den Oscar nominiert wurde, "Bon voyage" (04) - Nomination für den César, "L'avion" (05), "Das Leben der Anderen" (0'7) und "Manolete" (07).
 

Weitere Filme von Gabriel Yared: 
Serie "Jean-Christophe" (78) Invitation au voyage (82) Interdit aux moins de 13 ans (82) Serie "L'académie des 9" (82) La scarlatine 883) La java des ombres (83) Sarah (83) La lune dans le caniveau (83) Hanna K. (83) La diagonale du fou (84) Tir à vue (84) Water and Man (85) Adieu Bonaparte (85) Le téléphone sonne toujours deux fois (85) Scout toujours… (85) Zone rouge (86) Flagrant désir (86) Désordre (86) Comment Want-Fo fut sauvé (87) Last Song (87) Beyond Therapy (87) L'homme voilé (87) Gandahar (88) Les saisons du plaisir (88) Clean and Sober (88) Le testament d'un poète juif assassiné (88) Une nuit é l'Assemblée Nationale (88) Tennessee Nights (89) Romero (89) Tatie Danielle (90) Les 1001 nuits (90) La putain du roi (90) Le diable amoureux (91) The First Circle (91) L'arche et les déluges (92) IP5: L'île aux pachydermes (92) La fille de l'air (92) L'instinct de l'ange (93) Profil bas (93) Des feux mal étaints (94) Fall from Grace (94) Wings of Courage (95) Noir comme le souvenir (95) L'homme aux semelles de vent (95) La dame du cirque (96) Hercule et Sherlock (96) Tonka (97) Clavigo (99) Message in a Bottle (99) Premier de cordée (99) Autumn in New York (00) Not Afraid, Not Afraid (01) Lisa (01) L'idole (02) Possession (02) Les marins perdus (03) Sylvia (03) Shall We Dance (04) Faetre og kusiner om Frederik & Mary (04) Azur et Asmar (06) Breaking an Entering (06) Prvi put s ocem na izbore (06) 


 
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