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DER SCHWEIZER FILM

 
Beat Marti Trudi Roth Christoph Sommer Sibylle Courvoisier Stephanie Japp Anton Ponrajah Gina Durler
In der Fernsehserie "Bürgerbüro" wird das hektische Leben in einem Rathaus erzählt, in der das Personal in Person von Adrian Furrer (Beat Marti) und "Chick" (Gina Durler) mit Witz und Findigkeit sich gegen ihren Boss Dr. Wilhelm Wehrli (Christoph Sommer) durchsetzen und die täglichen Herausforderungen zu meistern versuchen. Dabei können sie auch immer wieder auf die Unterstützung der Sekretärin Theres Bütikofer (Sibylle Courvoisier) zählen.
Manche Strategie wird in der hauseigenen Kantine besprochen, wo auch der Koch Tami (Anton Ponrajah) mit einbezogen wird.
Doch Dr. Wehrli muss sich nicht nur mit dem Personal auseinander setzen, noch schlimmer leider er unter der Herrschaft seiner Mutter (Trudi Roth), die seine Karriere vorantreiben will.

Die Serie beinhaltete die Absicht, politische Intrigen und Heucheleien in amüsanter Weise blosszustellen

Trotz des Erfolges beim Publikum entschied sich das Schweizer Fernsehen - wohl aus Kostengründen - die Serie nach einer Staffel bereits wieder abzusetzen.


 
Beat Marti (1972)

Der Schauspieler Beat Marti besuchte die Hochschule für Theater in Zürich und erhielt 1995 den Kulturförderpreis.
In den kommenden Jahren sammelte er Erfahrungen beim Theater und beim Fernsehen.

Auf dem Bildschirm machte er erstmals mit der Serie "Die Direktorin" (94) auf sich aufmerksam. Den Durchbruch schaffte er schliesslich mit "Fascht e Familie" (98-99) in der Rolle des Bruno Caduff, die seine Popularität kurzzeitig hochkatapultierte.

Nach dem Ende der Serie agierte er in der Episode "Das Ärzteteam: Herzschlag" (00), ehe mit der Serie "Bürgerbüro" (02) ein weiterer Serien-Erfolg für das Schweizer Fernsehen folgte.

Zu seinen jüngsten Arbeiten vor der Kamera gehören "Lost in Berlin" (04), "Alphateam" (04), "Lago Mio" (04), "Goodbye" (05), die Serie "Tessa - Leben für die Liebe" (06), "Rote Rosen" (07), "I was a Swiss Banker" (07) und "Canzun Alpina" (08).
 

Weitere Filme mit Beat Marti:
Freunde fürs Leben (96) Serie "Rotlicht: Im Dickicht der Grossstadt" (03), Serie "Bewegte Männer: Diamantenfieber" (04), Fernglas (05) Schwarze Schafe (06) Serie "In aller Freundschaft: Zeit der Wahrheit" (07) Sunny Hill (07)

Trudi Roth (1930)

Die Schauspielerin Trudi Roth begann ihre Laufbahn als Kabarettistin bei "Kikeriki" im Jahre 1947. Es folgten Tourneen durch die Schweiz und Deutschland, 1953 schloss sie sich dem "Kom(m)ödchen" an.

Beim Film trat sie nur selten in Erscheinung, ihre erste Arbeit vor der Kamera entstand für "Heute gehen wir bummeln" (61). Es folgten "Der 42. Himmel" (62) und "Sommersprossen" (68). 
1980 folgte der Film "Theo gegen den Rest der Welt" (80) mit Marius Müller-Westernhagen.

Den grossen Durchbruch beim Publikum schaffte sie 1994 mit der Fernsehserie "Fascht e Familie" als Martha Aebersold und fesselte ein treues Publikum allwöchentlich am Bildschirm.

Nach dem Aus der Serie agierte sie in der Nachfolge-Serie "Bürgerbüro" (02) und in der neu kreierten Serie "Flamingo" (04). Die letztgenannte Serie konnte aber nicht an den Erfolg von "Fascht e Familie" anknüpfen und verschwand schon bald wieder vom Bildschirm.

Christoph Sommer

Der Schauspieler Christoph Sommer hat seine Laufbahn ganz auf das Theater ausgerichtet. 
Lediglich für die Serie "Bürgerbüro" (02) agierte er für das Schweizer Fernsehen vor der Kamera.

Sibylle Courvoisier (1943-2003)

Die Schauspielerin Sibylle Courvoisier absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielakademie in Zürich, dem viele Engagements an verschiedenen Bühnen folgten.

Zu ihren ersten filmischen Auftritten gehören "Der Mikado" (84) und "Der Dieb, der nicht zu Schaden kam" (84).
Film und Fernsehen blieben jedoch eine Seitennische in ihrer Karriere, grössere Herausforderungen fand sie weiterhin beim Theater, u.a. am Schauspielhaus Zürich.

Zu ihren weiteren Filmen gehören u.a. "Gesicht" (87), "Motten im Licht" (89), eine Episode der Serie "Eurocops: Drei Mädchen" (95), die Serie "Die Direktorin" (94-95), Katzendiebe" (96), die Serie "Lüthi und Blanc" (00-04), die Serie "Bürgerbüro" (02) und "Meier Marilyn" (03). 

Stephanie Japp (1972)

Die Schauspielerin Stephanie Japp besuchte die Schauspielschule für Theater in Bern und es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen in der Schweiz und Deutschland. 

Beim Film debütierte sie mit "Punch" (94), doch erst acht Jahre später nahm ihre Filmkarriere neben jener beim Theater konkrete Formen an. Seitdem ist sie eine vielbeschäftigte Darstellerin in deutschen und Schweizer Produktionen.

Zu ihren Filmen gehören "Wenn nur noch Liebe zählt" (02), "Suite 705" (02), "Oeschenen" (04), "Mein Name ist Eugen" (05), "Grounding" (06), die Serie "M.E.T.R.O. - Ein Team auf Leben und Tod" (06), "Die Tote vom Deich" (06), "Süssigkeiten" (06) und die Serie "Vier Frauen und ein Todesfall" (07).

Stephanie Japp war mit dem Regisseur Michael Steiner verheiratet.
 

Weitere Filme mit Stephanie Japp:
Auszeit (02) S.O.S. Barracuda - Liebesgrüsse aus Palma (02) S.O.S. Barracuda - Auftrag: Mord! (02) Serie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei: Tödliche Kunst" (02) Serie "Bewegte Männer: Ein Mann im Schrank" (03) Serie "SK Kölsch: Kind oder Kegel" (03) Serie "Sabine!!: Unter Druck" (04) Begegnung am Meer (04) Serie "Hinter Gittern - Der Frauenknast: Der Hauch des Todes" (04) Serie "Die Schwarzwaldklinik: Neue Zeiten" (05) Serie "Der Ferienarzt: In der Toskana" (06) Serie "Das Traumschiff: Botswana" (06) Serie "Post Mortem: Alte Wunden" (07) Briefe und andere Geheimnisse (07)

Anton Ponrajah

Der aus Sri Lanka stammende Theatermacher Anton Ponrajah hatte bereits eine Schauspielausbildung in seinem Heimatland hinter sich, als er 1985 in die Schweiz kam.
Hier konnte er verschiedene Theaterstücke realisieren, die oftmals auch die kulturellen Unterschiede der einheimischen Bevölkerung und den Einwanderern thematisiert.

Auch für ihn war das Engagement für die Fernsehserie "Bürgerbüro" (02) ein einmaliger Auftritt vor der Kamera.

Gina Durler (1976)

Die Schauspielerin Gina Durler wählte einen ähnlichen Weg wie Christoph Sommer, auch sie ist vor allem beim Theater engagiert, wo sie schon einige grosse Erfolge feiern durfte, u.a. in "Anne Frank - ein sehr modernes Mädchen" in Berlin 1999.

Auch sie agierte nur für die Serie "Bürgerbüro" (02) vor der Kamera, weitere filmische Auftritten blieben bisher aus.