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DER SCHWEIZER FILM

 
 
Wolfgang Stendar


Copyright: T&C Film
Mit freundlicher Genehmigung M. Höhn

1929

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Der Schauspieler Wolfgang Stendar nahm beim Schauspieler Karl Wüstenhagen Unterricht und konnte danach beim Theater Fuss fassen. Ab 1947 agierte er an verschiedenen deutschen Bühnen, ehe er 1953 in die Schweiz ging und am Schauspielhaus Zürich zu einer festen Grösse avancierte. Er blieb dem Haus bis 1996 treu und ging mit dem Ensemble auch auf zahlreiche Auslandsreisen.

Zwischen seinen Engagements in Zürich wirkte Wolfgang Stendar auch am Wiener Burgtheater mit.

Beim Film trat er erstmals für "Rosalinde" (60) vor die Kamera, danach folgten weitere TV-Produktionen wie "Der Gefangene der Botschaft" (64), "Nathan der Weise" (64) und "Das Leben des Horace A.W. Tabor" (65).

In den 70er Jahren agierte er zunächst weiter für Fernsehfilme wie eine Episode der Serie "Ein Fall für Männdli: Die Verrückte" (73) oder "Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde" (77) mit Heinrich Gretler in seiner letzten Rolle, ehe Wolfgang Stendar in dem Schweizer Filmerfolg "Die Schweizermacher" (78) in der Rolle des Dr. Helmut Starke erstmals in einem Kinofilm mitwirkte.

In den kommenden Jahren entstanden nur noch selten Auftritte vor der Kamera, dazu gehören Nicolas Gessners "Quicker Than the Eye" (88) mit Ben Gazzara, Mary Crosby und Wolfram Berger und "Die Ringe des Saturn" (92) mit Hans Christian Blech und Gabriele Ferzetti.

Neben der Schauspielerei arbeitete Wolfgang Stenda als Sprecher auch für Hörspiele und gab Lesungen.

Wolfgang Stendar ist mit der Bühnenbildnerin Renate Feuerbaum verheiratet.