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Burt Bacharach


1928

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Burt Bacharach ist vor allem für seine umfangreichen Songs bekannt und geniesst grosses Ansehen unter seinen Kollegen. Als eigentlicher Filmkomponist trat er nur selten aber nicht minder erfolgreich in Erscheinung.

Nach seinem Musikstudium ging er als Pianist und Bandleader in den 50er und 60er Jahren mit der grossen Marlene Dietrich auf Tour und feierte grosse Erfolge.

Als er 1957 Hal David kennenlernte, entstand eine grossartige Zusammenarbeit mit Burt Bacharach als Komponist und Hal David als Songtexter. Ihr erster Nummer-1-Hit erreichten sie im gleichen Jahr mit "The Story of My Life", ein weiterer Erfolg folgte mit Perry Comos "Magic Moments".

In den 60er Jahren entstanden viele weitere Hits der beiden und schliesslich gesellte sich Dionne Warwick als Sängerin hinzu, das Trio avancierte zu einem äussert erfolgreichen Team.

Die Lieder von Burt Bacharach wurden schon bald auch von anderen Interpreten gerne gesungen, u.a. von den Beatles (Baby, It's You), Aretha Franklin, Isaac Hayes, Tom Jones, Herb Alpert und The Drifters.

Seine erste Filmkomposition schrieb Burt Bacharach für "Forever My Love" (62) und für seine zweite Arbeit zu "What's New, Pussycat" (65) erhielt er bereits seine erste Oscar-Nomination. Zwei weitere Nominationen folgten für "Alfie" (66) und die James-Bond-Parodie "Casino Royale" (67).

Den ganz grossen Erfolg als Filmkomponist feierte er mit seiner Komposition zu "Butch Cassidy and the Sundance Kid" (69), wofür er erstmals mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Für diesen Film komponierte er auch seinen wohl grössten Hit "Raindrops Keep Falling on My Head". 
Er erhielt die Statue 12 Jahre später noch einmal für seine Arbeit zu "Arthur" (82).

In den 70er Jahren trennten sich die Wege von Burt Bacharach und Hal David nach dem Misserfolg der Filmmusik zu "Lost Horizon" (73).
Erst ab den 80er Jahren, zusammen mit seiner neuen Ehefrau Carole Bayer Sager arbeitete Bacharach wieder sporadisch für den Film.
Zu seinen weiteren Filmkompositionen gehören "Arthur" (81), "Night Shift" (82), "Love Hurts" (91) und "Isn't She Great" (00).

Seine grösste musikalische Verbreitung fand Burt Bacharach jedoch nicht mit seinen eigenen Filmkompositionen sondern mit seinen Songs, die in über 160 Filmen bis heute immer wieder gerne herangezogen werden.

In den letzten Jahren ist Burt Bacharach immer wieder in kleinen Rollen - meist als Himself - in Filmen aufgetreten

Burt Bacharach war u.a. mit den Schauspielerinnen Paula Stewart und Angie Dickinson sowie der Songtexterin Carole Bayer-Sager verheiratet.


 
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