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André Previn

André Previn

1929

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André Previn wurde in Berlin geboren und besuchte dort das Berliner Köngliche Konservatorium. Es folgte ein Studium am Pariser Konservatorium, ehe seine Familie 1941 vor den Nazis in die USA fliehen musste. Er studierte dort u.a. bei Ernst Toch und Castelnuovo-Tedesco. Im Alter von 13 machte er erste Radioaufnahmen, denen zwei Jahre später Jazz-Konzerte im Los Angeles Philharmonic Konzertsaal folgten. Zu dieser Zeit war sein Grossvater Charles Previn bereits ein erfolgreicher Filmkomponist in Hollywood. 

Der Jazz bildete in den kommenden Jahren der zentrale Punkt seiner musikalischen Laufbahn und er veröffentliche 1945 seine ersten Schallplatten. Daneben entstanden auch erste eigene Jazz-Kompositionen wie "Sunset in Blue" und schliesslich erhielt er die goldene Schallplatte für da Trioalbum "My Fair Lady" (1956).

Seine Karriere als Filmkomponist begann er bereits Ende der 40er Jahre mit "Tenth Avenue Angel" (48) und "Challenge to Lassie" (49), seine erfolgreichste zeit jedoch erlebte er in den 50er und 60er Jahren, wo er viele erfolgreiche Soundtracks erschuf. Mit Filmen wie „“Three Little Words“ (50), „Shadow on the Wall“ (50), „Party Girl“ (58) und „Porgy und Bess (59) in den 50er Jahren, sowie mit „Elmer Gantry“ (60), „Irma la Douce“ (63), „Goodbye Charlie“ (64), „Kiss Me, Stupid“ (64), „Harper“ (66) und „Valley of the Dolls“ (67) komponierte er sich in die Filmmusik-Geschichte. 

Danach verlegte André Previn sein Interesse auf andere Gebiete und wurde u.a. Musik-Direktor des St. Louis Symphonie Orchesters, des Los Angeles Philharmonie Orchesters und des Royal Philharmonie Orchesters. 

Nebenbei trat er weiterhin als Pianist auf und komponierte klassische Stücke für Piano; 1993 feierte er mit „Yo-Yo Ma“ Premiere mit einer Sonate für Cellisten und realisierte Lieder für Barbara Bonney und Sylvia McNair. 1997 komponierte er die Oper „A Streetcar Named Desire“ nach dem gleichnamigen Stück von Tennessee Williams. 

In den 70er Jahren schrieb André Previn nur noch für wenige filmische Projekte die Musik, dazu gehören "The Music Lovers" (70) und "Rollerball" (75).

In seiner eindrücklichen Karriere als Filmkomponist erhielt er insgesamt vier Oscars (Gigi, Porgy und Bess, Irma la Douce und My Fair Lady) und wurde für 9 weitere Oscars nominiert.

André Previn war unter anderem mit der Songwriterin Dory Previn, der Schauspielerin Mia Farrow und der Musikerin Anne-Sophie Mutter verheiratet.
 

Weitere Filme von André Previn:
 The Bride Goes Wild (48) On an Island with You (48) The Sun Comes Up (49) Scene of the Crime (49) Tension (49) The Outriders (50) Dial 1119 (50) Kim (50) Cause for Alarm! (51) The Girl Who Had Everything (53) Bad Day at Black Rock (55) It's Always Fair Weather (55) Invitation to the Dance (56) The Catered Affair (56) The Fastest Gun Alive (56) Hot Summer Night (57) Designing Woman (57) House of Numbers (57) Cat on a Hot Tin Roof (58) Tall Story (60) Who Was That Lady? (60) Bells Are Ringing (60) Pepe (60) The Subterraneans (60) All in a Night's Work (61) The Four Horsemen of the Apocalypse (62) Long Day's Journey Into Night (62) Two for the Seesaw (62) Dead Ringer (64) Inside Daisy Clover (65) The Fortune Cookie (66) The Swinger (66) Paint Your Wagon (69) Serie "Jennie: Lady Randolph Churchill" (74) 


 
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