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Vangelis

Vangelis

1943

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Der als Evangelos Odysseus Papathanassiou geborene Vangelis gehört zu den interessantesten Komponisten, der nicht nur im Bereich der Filmmusik sondern auch in anderen musikalischen Bereichen neue Massstäbe setzte.

Obwohl er keine Musik studierte und sich seine Fähigkeiten in einem Selbststudium aneignete, komponierte er bereits im Alter von vier Jahren erste Stücke.

Nach der Schule studierte er Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Athen. Der Musik galt aber weiterhin sein Hauptinteresse und anfangs der 60er Jahre gründete er die Gruppe "Forminx".

Den internationalen Durchbruch als Musiker schaffte er mit der Gründung von "Aphrodite's Child" zusammen mit Demis Roussos und Lucas Sideras, deren bekanntester Hit "Rain and Tears" war. 1972 löste sich die Gruppe auf und Vangelis konzentrierte sich auf seine Solokarriere.

Bereits in dieser Zeit faszinierte Vangelis die elektronische Musik und er schuf eindrückliche Kreationen.

Sein Debüt als Filmkomponist gab er mit "O Adelfos mou…o trohonomos" (63), es entstanden weitere Arbeiten für "To prosopo tis medusas" (67), "Frenitis" (71) und "L'apocalypse des animaux" (72), in welchem  seine spätere Handschrift bereits deutlich zu erkennen ist.
Weitere Arbeiten der 70er Jahre umfassen "Verve" (73), "Amore" (74), "Ignacio" (75) und "Ace Up My Sleeve" (76).

Neben der Filmmusik veröffentlichte Vangelis 1974 sein erstes Album mit "Earth" und von 1980 bis 1991 aarbeitete er mit Jon Anderson zusammen, die als "Jon & Vangelis" unter anderem den erfolgreichen Song "I'll Find My Way Home" publizierten.

Die 80er Jahre markierten schliesslich den endgültigen Durchbruch Vangelis als Filmkomponist und er schrieb eindrückliche Soundtracks für "Death of a Princess" (80), "Chariots of Fire" (81), "Missing" (82), "Blade Runner" (82), "The Bounty" (84), "Wonders of Life" (85) und "Franceso" (89).
Für "Chariots of Fire" wurde Vangelis mit einem Oscar ausgezeichnet und ebnete damit der Synthesizer-Musik den Weg zur anerkannten Musikform, für "Blade Runner" erhielt er eine Golden Globe Nomination.

In den kommenden Jahren trat Vangelis nur noch ab und zu als Filmkomponist in Erscheinung, die von ihm ausgesuchten Projekte wurden dafür mit entsprechend hochstehender Musik untermalt.
Zu seinen bekanntesten Filmkompositionen der letzten Jahre gehören "Bitter Moon" (92), "1492: Conquest of Paradise" (92) mit dem wohlbekannten gleichnamigen Lied, die die Hitparaden eroberte, "Kavafis" (96), "Alexander" (04) und "El Greco" (07).

Neben seiner Arbeiten als Filmkomponist arbeitete Vangelis auch an anderen Projekten, u.a. schrieb er die offizielle Hymne der Fussball-Weltmeisterschaft 2002.
 

Weitere Filme von Vangelis:
5'000 psemmata (66) Sex Power (70) Salut, Jerusalem (72) Le cantique des créatures: Georges Mathieu ou La fureur d'être (74) Le cantique des créatures: Georges Braque ou Le temps différent (75) La fête sauvage (76) Serie "L'opéra sauvage" (77) Prkosna delta (80) Serie "Cosmos" (80) Die Todesgöttin des Liebescamps (81) Le cantique des créature: Pablo Picasso pintor (82) Nankyoku monogatari (83) Sauvage et beau (84) Nosferatu a Venezia (88) De Nuremberg à Nuremberg (94) I Hope... (01) The Electric Dreamer: Remembergin Philip K. Dick (07)


 
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