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DER DEUTSCHE
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Curt Ackermann


1905 - 1988

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Der Schauspieler Curt Ackermann begann seine Filmkarriere Mitte der 30er Jahre. Zu seinen ersten Filmen gehören "Der geheimnisvolle Mister X" (36), "Yvette" (38) und "Drunter und drüber" (39).

Seine grössten Erfolge indes feierte er am Theater, wo er viele Rollen verkörperte. Vor allem auch seine eindrucksvolle Stimme übte dabei eine grosse Faszination aus.
In den 40er Jahren trat Curt Ackermann nochmals in einigen Kinofilmen auf, darunter "Der grosse Schatten" (42), "Ein Mann mit Grundsätzen" (43) und "Damals" (43).

Nach dem Krieg schlug Curt Ackermann eine andere Karriere ein, die des Synchronsprechers. Seine Stimme, die als eine der männlichsten und nobelsten seiner Ära galt, war äusserst einprägsam, zudem beherrschte er die Synchronisation wie kaum ein Zweiter.
In den kommenden Jahren wurde seine Stimme so häufig eingesetzt, dass er sich dazu entschloss, seine Schauspielkarriere bis auf wenige Ausnahmen zugunsten der Synchronisation zurückzustellen. Er war zudem auch als Dialogbuchautor tätig, u.a. schrieb er die deutschen Dialoge zu "Ein Hauch von Nerz" und "Frühstück bei Tiffany".

Nach dem Krieg trat er lediglich noch in zwei weiteren Filmen vor die Kamera - "Sag' die Wahrheit" (46) und "Der Kaplan von Lorenzo" (52).

Zu seinen zahlreichen beachtenswerten Synchronisationen gehören u.a. die Stars Cary Grant ("Über den Dächern von Nizza", "Charade" und andere), Burt Lancaster ("Vera Cruz", "Zelle R 17" und andere), Bernard Lee als M im James-Bond-Film "Leben und sterben lassen", David Niven in "Der rosarote Panther", Basil Rathbone in "Robin Hood - König der Vagabunden", John Wayne in "Die Comancheros" und Robert Mitchum in "Der Weg nach Westen" und "Die Nacht des Jägers".
 

Weitere Filme mit Curt Ackermann:
Zimmermädchen...Dreimal klingeln (34) Grossstadtmelodie (43) Philharmoniker (44) Der verzauberte Tag (44)


 
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