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DER DEUTSCHE
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Ehmi Bessel


Foto: Yva (1900-1944)
Österreichische Nationalbibliothek Copyright

1904 - 1988

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Die Schauspielerin Ehmi Bessel nahm Schauspielunterricht bei dem bekannten Schauspieler Fritz Alberti und konnte danach am Schauspielhaus Düsseldorf erstmals auf der Bühne stehen.
Sie agierte dort erfolgreich bis 1929, danach wechselte sie an die Münchner Kammerspiele und schliesslich ging sie 1932 an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg.

Beim Film trat sie zunächst nur selten auf, zu ihren wenigen Auftritten gehören "Das Mädel vom Montparnasse" (32) und "Gruss und Kuss Veronika" (33).

Nach dem 2. Weltkrieg setzte sie ihre Theaterlaufbahn fort und auch vor der Kamera sah man sie nun öfters spielen.
Sie begann ihre Nachkriegskarriere 1947 am Deutschen Theater in Berlin wieder auf, es folgten weitere Stationen, unter anderem auch wieder Hamburg.

Zu ihren Nachkriegsfilmen zählen "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (57), "Die Wildente" (61), "Der Raub der Sabinerinnen" (65), "Rheinsberg" (67), "Die Hinrichtung" (76), "Späte Liebe" (78), "Nathan, der Weise" (79) und "Nachruf auf Othello" (83).

Ehmi Bessel ging eine Affäre mit dem berühmten Flieger Ernst Udet und bekam von ihm ihre Tochter Dinah Hinz, die ebenfalls Schauspielerin wurde. Noch bevor ihre Tochter geboren wurde heiratete sie den Schauspieler Werner Hinz, der Dinah Hinz adoptierte. Die gemeinsamen Söhne Michael Hinz und Knut Hinz wurden ebenfalls Schauspieler.


Weitere Filme mit Ehmi Bessel:
Der Scheiterhaufen (66) Hava, der Igel (66) Preussen über alles... – Bismarcks deutsche Einigung (71) Frauen in New York (77) Die Eisernen (78) Der Geist der Mirabelle (78)

 
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