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DEUTSCHER FILM
DER DEUTSCHE
FILM
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Erwin Biswanger


1896 - ca. 1970

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Der Schauspieler Erwin Biswanger begann seine Laufbahn beim Theater, wo er u.a am Lessing-Theater in Berlin agierte. Es folgten Engagements an weiteren deutschsprachigen Theatern.

Beim Film agierte er erstmals 1919 in "Morphium" (19) mit Rudolf Klein-Rogge, Emil Albes und Olga Engl.

In den 20er Jahren entstanden bereits seine letzten Filme als Darsteller. So sah man ihn in "Uriel Acosta" (20) mit Margit Barnay und Bruno Decarli, "Wildes Blut" (20) mit Dagny Servaes und Rudolf Klein-Rogge, "Unter Räubern und Bestien" (21) mit Carl de Vogt, in der Rolle des Eulenber in "Erdgeist" (23) mit Asta Nielsen, Albert Bassermann, Heinrich George und Alexander Granach, "Die Fahrt ins Verderben/Op hoop van zegen" (24) mit Adele Sandrock und Hans Adalbert Schlettow sowie "In Treue stark" (26), wo er an der Seite von Otto Gebühr, Paul Richter und Aud Egede Nissen die Rolle des Helmut Eyck verkörperte.

Seine dankbarsten Rollen erhielt er in den zwei wichtigstsen Stummfilmen von Fritz Lang.
Als Giselher spielte er in dem Monumentalfilm "Die Nibelungen" (24) mit, zu seinen Partnern gehörten Paul Richter, Theodor Loos, Rudolf Klein-Rogge, Margarete Schön, Hanna Ralph und Gertrud Arnold sowie in dem Science-Fiction-Klassiker "Metropolis" (26) mit Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Theodor Loos, Rudolf Klein-Rogge und Fritz Rasp. In dieser Produktion spielte er den Arbeiter 11811 namens Gregory.

Danach endete seine Filmlaufbahn und auch beim Theater trat er kaum mehr in Erscheinung.

Lediglich als Drehbuchautor wirkte Erwin Biswanger nochmals an einigen Filmen mit. So schrieb er das Script für "In letzter Minute" (39), "Tip auf Amalia" (40), "Die grosse Nummer" (43) und "Gesprengte Ketten/Panik" (43/53).

Über seinen weiteren Werdegang ist nichts bekannt und auch sein Todesjahr lässt sich genau belegen.

 
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