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STUMMFILM
DER DEUTSCHE
STUMMFILM
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Karl Gerhardt


1869 - ?

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Der Regisseur Karl Gerhardt sammelte erste schauspielerische Erfahrungen beim Theater, wo er auch vereinzelt Theaterstücke als Regisseur inszenierte. Nach Stationen in kleineren Städten erhielt er im frühen 20. Jahrhundert auch Engagements in Wien und Berlin.

Schliesslich wandte er sich auch dem Film zu, wo er 1914 erstmals als Regisseur in Erscheinung trat mit "Des Türmers treuer Freund" (14).
In den nächsten Jahren realisierte er weitere Stummfilme als Regisseur, zunächst in Deutschland, dann in Österreich mit "Das rätselhafte Inserat" (16), "Der Treubruch" (18), "Der Mord in der Kohlmessergasse" (19) und "Mayerling" (19).

In den 20er Jahren drehte er weiterhin Filme als Regisseur, darunter den siebten Teil der populären Kino-Serie "Die Herrin der Welt, 7. Teil: Die Wohltäterin der Menschheit" (20), "Johannes Goth" (20), "Die Jagd nach dem Tode" (20), "Das Blut der Ahnen" (20), "Die geheimnisvollen Piraten" (22), "Menschenleben in Gefahr" (26) und "Staatsanwalt Jordan" (26).

Ebenfalls in den 20er Jahren begann Karl Gerhardt auch wieder als Schauspieler beim Film tätig zu werden, eine Aktivität, die er zuvor schon am Theater ausübte.
Als Darsteller agierte er in "Jussuf el Fanit, der Wüstenräuber" (22), "Tragödie der Liebe" (23) und "Der fröhliche Weinberg" (27).

Mit dem Aufkommen des Tonfilms neigte sich seine Filmlaufbahn dem Ende entgegen. Als Regisseur drehte er keine Filme mehr und als Schauspieler verkörperte er nur wenige kleine Rollen in "Der unsterbliche Lump" (30) und "1914, die letzten Tage vor dem Weltbrand" (31).

 
Weitere Filme von Karl Gerhardt:
Ein einsam Grab (16) Die Aushilfsgattin (19) Die Augen der Maske (20) Jussuf el Fanit, der Wüstenräuber (22) Die Flibustier (22) Gentleman auf Zeit (24) Dreiklang der Nacht (24) 


 
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