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DER DEUTSCHE
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Luli von Hohenberg alias Luli Deste


1902 - 1951

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Die Schauspielerin Luli von Hohenberg wurde als Julie Dorothea von Bodenhausen in Heidelberg geboren.
Sie wurde in eine adelige Familie hineingeboren, ihr Vater war Eberhard von Bodenhausen-Degener, von Beruf Kunsthistoriker und Direktor bei Krupp und ihre Mutter war Dorothea Elisabeth Eva Marie Gräfin von Degenfeld-Schonburg.

Bereits im Alter von 20 Jahren vermählte sie sich mit Freiherrn Gottfried von Meyern-Hohenberg, die Ehe wurde acht Jahre später wieder geschieden.

Da sich Luli von Hohenberg für die Schauspielerei interessierte, erhielt sie bei der berühmten Lucie Höflich Schauspielunterricht. Als sie Max Reinhardt kennenlernte, engagierte er sie für das Deutsche Theater. Es folgten Engagements an anderen Bühnen in Deutschland und Österreich.

Ihr Filmdebüt gab sie unter dem Künstlernamen Luli Deste in der englischen Produktion "My Friend the King" (32) von Michael Powell. Darin spielte sie die Rolle der Gräfin Zena an der Seite von Jerry Verno und Robert Holmes.

1936 agierte sie in den deutschen Filmproduktionen "Opernring" (36) und "Silhouetten" (36).

1937 ging sie in die USA, wo sie kleinere Rollen in den Produktionen "Thunder in the City" (37) und "She Married an Artist" (37) verkörperte.

1939 kehrte sie nach Deutschland zurück und sie spielte die Titelrolle in "Verdacht auf Ursula" (39). Kurz darauf verliess sie Deutschland mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges wieder und sie ging in die USA zurück.
Dort konnte sie kurzzeitig ihre Filmlaufbahn fortsetzen mit "Flash Gordon Conquers the Universe" (40), "Ski Patrol" (40), "South to Karanga" (40), "The Case of the Black Parrot" (41) und "Outlaws of the Desert" (41).

Danach zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. Sie konnte als Autorin 1949 den Roman "Come, take my hand" publizieren, der auch in Deutschland als "Du bist wunderbar…" herauskam.

 
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