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DEUTSCHER FILM
DER DEUTSCHE
FILM
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Hedi Höpfner

1911 - 1988

Margot Höpfner
1912 - 2000



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Die Schauspielerinnen Hedi und Margot Höpfner begannen ihre Karriere bereits im Kindesalter und hatten ihren ersten filmischen Auftritt im Stummfilm "Kindertränen". 
Gleichzeitig genossen die beiden eine Tanzausbildung an der Städtischen Oper in Berlin. 1928 wurden die beiden für ihren Auftritt im Kabarett der Komiker mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Der grosse Durchbruch kam mit Margot Höpfners Engagement bei Gustaf Gründgens für die Aufführung "Banditen". In den kommenden Jahren traten die Geschwister oft am Theater auf und agierten in Filmen wie "Die Czardasfürstin" (34), "Mach' mich glücklich" (35), "Kirschen in Nachbars Garten" (35), "Flitterwochen" (36), "Truxa" (36, "Es leuchten die Sterne" (38) und "Capriccio" (38).
Daneben hatte Margot Höpfner einen Soloauftritt in den Filmen "Ich und die Kaiserin" (33) und "Savoy-Hotel 217/Mord im Savoy" (36).

In den Kriegsjahren konzentrierten sich die beiden hauptsächlich auf die Bühne, u.a. eine tänzerische Pantomime nach "Max & Moritz". Beim Film wirkten sie in den Produktionen "Fronttheater" (42), dem Kurzfilm "Bunter Reigen" (43) und der Grossproduktion "Münchhausen" (43) mit.

Nach dem Krieg spielten Hedi und Margot Höpfner in keinen Filmen mehr mit, doch dafür traten sie vermehrt an Tanzabenden auf oder agierten auf der Bühne.
Ende der 50er Jahre trennten sich die Geschwister und gingen ihre eigenen Wege. Beide betätigten sich als Schauspiellehrer an ihren eigenen Schulen, wo Tanz, Schauspiel und bei Margot Höpfner zusätzlich Pantomime gelehrt wurde.

Margot Höpfners berühmteste Schülerin war Doris Nefedov, die als Sängerin unter dem Namen Alexandra berühmt wurde. Ihr früher Tod 1969 traf Margot Höpfner schwer. Margot Höpfner verstarb im Jahre 2000.

Aus Hedi Höpfners Schauspielschmiede entsprangen u.a. die Schauspieler Klaus J. Behrendt und Christoph M. Ohrt. Hedi Höpfner verstarb 1988.


 
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