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DER DEUTSCHE
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Ludwig F. Kerscher


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Der Schauspieler Ludwig F. Kerscher konnte Mitte der 30er Jahre Fuss beim deutschen Film fassen.

In seinem ersten Film spielte er die Rolle des Toni Bruggler im Film "Standschütze Bruggler" an der Seite von Franziska Kinz, Eduard Köck und Beppo Brem.

In den nächsten Jahren agierte er in "Die Jugendsünde" (36) als Michl, der Knecht unter der Regie von Franz Seitz, "Spiel auf der Tenne" (37) von Georg Jacoby, wo er neben Fritz Kampers, Joe Stöckel, Heli Finkenzeller und Kurt Meisel den Stiegler Hartl verkörperte, "Grenzfeuer" (39) mit Attila Hörbiger, Gerda Maurus und Hans Adalbert Schlettow sowie "Der arme Millionär" (39) als Xaverl Brandl an der Seite von Komiker Weiss-Ferdl, Trude Haefelin, Willy Rösner und Georg Alexander.

Seine aufstrebende Filmlaufbahn setzte sich 1940 vier weiteren Filmen fort - "Das Abenteuer geht weiter" (40) als Gastwirt Toni Schöbinger mit Johannes Heesters, Paul Kemp, Theo Lingen, Gusti Wolf und Annie Rosar, "Der Feuerteufel" (40) als Bauer Kluiber mit Luis Trenker, Judith Holzmeister, Hilde von Stolz und Fritz Kampers, "Liebesschule" (40) mit Luise Ullrich, Viktor Staal, Johannes Heesters und Hans Brausewetter und "Im Schatten des Berges" (40) als Bruno Pirk mit Attila Hörbiger, Hansi Knoteck, Franziska Kinz und Winnie Markus.

Seine vielversprechende Filmkarriere kam zu einem abrupten Ende, als er wie viele andere junge Männer in den Wehrdienst gehen musste.
Danach verliert sich die Spur von Ludwig Kerscher. Er geriet offenbar in russische Kriegsgefangenschaft und verstarb an den Folgen des Krieges in München.

Seine Tochter Melitta Tegeler und sein Enkel Nicolai Tegeler wurden ebenfalls Schauspieler.


 
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