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DEUTSCHER FILM
DER DEUTSCHE
FILM
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Lothar Körner


1883 - 1961

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Der Schauspieler Lothar Körner erlernte seine schauspielerischen Fähigkeiten bei Cord Hachmann und kurz nach 1900 startete er seine Bühnenlaufbahn in München. Es folgten weitere Engagements, die ihn schliesslich nach Berlin führten.
Dort wurde er schnell mit grossen Rollen einem breiten Publikum bekannt, u.a. unter Max Reinhardt am Deutschen Theater.
 
Der Regisseur Stellan Rye engagierte ihn von der Bühne weg für vier Filme "Die Augen des Ole Brandis" (13), "Evinrude" (13), "Gendarm Möbius" (13) und "Der Student von Prag" (13).
 
Doch noch spielte der Film eine untergeordnete Rolle in seinem Leben und er konzentrierte sich danach wieder auf das Theater.
 
Erst gegen Ende der 10er Jahre kehrte er zum Film zurück und er agierte in den nächsten Jahren in Stummfilmen wie "Kinder der Liebe" (18), "Sselam Aleikum" (19), "Satan Diktator" (20), "Die Teppichknüpferin von Bagdad" (22) und "Die Drei um Edith" (29).
 
Beim Theater folgten Engagements in Nürnberg und kleineren Spielstätten, ehe er als Spielleiter 1931 an das Berliner Theater zurückkehrte. Später realisierte er dort auch einige Stücke als Regisseur.
 
Beim Film erhielt er nur noch kleine Rollenangebote und er agierte in "Die verkaufte Braut" (32), "Liselotte von der Pfalz" (35), "Das Mädchen Johanna" (35), "Condottieri" (37), "Pour le Mérite" (38), "Legion Condor" (39) und "Friedrich Schiller" (40).
 
Nach dem Krieg konnte er nicht mehr an frühere Theatererfolge anknüpfen und er erhielt nur noch Engagements an kleineren Theatern, ehe er 1953 in den Ruhestand trat.


Weitere Filme mit Lothar Körner:
Seines Bruders Leibeigener (19) Zopf und Turban (20) 

 
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