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DER DEUTSCHE
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Ida Russka


Foto: Ludwig Gutmann (1869-1943)

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Die Schauspielerin und Operettensängerin Ida Russka entdeckte bereits als Kind ihre Leidenschaft als Sängerin und sie konnte gar vor dem deutschen Kaiser als Zuhörer bei einer Ausstellung ein Lied singen.

Als Teenager brannte sie kurzzeitig mit einer Schauspieltruppe durch, doch der Vater, der gegen die Pläne seiner Tochter war, brachte sie wieder nach Hause. Dennoch konnte Ida Russka kurze Zeit später im Stück "Das heisse Blut" eine der Hauptrollen an einem Wiener Theater spielen.
In den nächsten Jahren folgten Theaterengagements in verschiedenen Städten und sie spielte an der Seite von Grössen wie Alexander Girardi. Grosse Erfolge feierte sie mit ihren Operetten-Auftritten in Stücken von Franz Lehar und Robert Stolz.
Schon bald trat sie in ganz Europa auf und etablierte sich nicht nur als Operettensängerin sondern auch als Theaterschauspielerin. Schliesslich führte sie auch Regie bei Bühnenstücken und in Stuttgart leitete sie ein eigenes Theater.

Dank ihrer grossen Popularität wurde Ida Russka bald schon auch für den Film herangezogen, erstmals agierte sie bei "Einen Jux will er sich machen" (16) vor der Kamera.
In den nächsten Jahren folgten weitere Filme wie "Die Czardasfürstin" (19), "Mausi" (19) und "Madame Blaubart" (19).

Danach konzentrierte sie sich wieder vollumfänglich auf ihre Bühnenlaufbahn. Erst 1929 agierte sie im Film "Franz Lehar" (29) erneut vor der Kamera.

Nach einem neuerlichen langen Unterbruch setzte sie ihre Filmlaufbahn 1948 fort und sie verkörperte Nebenrollen in den Produktionen "Der Prozess" (48), "Wir haben eben geheiratet" (49) und "Geheimnisvolle Tiefe" (49).

 
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