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1933

 
Der Schriftsteller Peter Härtling verlor seinen Vater im Alter von 12 Jahren, als dieser 1945 in russischer Kriegsgefangenschaft verstarb.

Doch die Spuren des 2. Weltkriegs hinterliessen noch grössere Narben. Seine Mutter wurde von russischen Soldaten vergewaltigt und er war Zeuge dieses Verbrechens. Die Mutter erholte sich nicht mehr von dieser Schändung und beging 1947 Selbstmord.

Mit 15 zum Waisen geworden fand er in Fritz Ruoff einen Mentor kennen, der ihn in seiner Entwicklung weiterholf.

Beruflich arbeitete Peter Härtling zunächst als Redakteur, u.a. von 1954 bis 1955 bei der Heidenheimer Zeitung, von 1956 bis 1962 bei der Deutschen Zeitung und von 1962 bis1964 bei der Zeitschrift Der Monat.

Nach seiner Anstellung als Geschäftsleiter beim S. Fischer Verlag von 1968 bis 1973 machte er sich im darauffolgenden Jahr als Schriftsteller selbständig, nachdem er in den Jahren zuvor schon etliche Gedichte und einige Romane veröffentlicht hatte.
Zu seinen ersten Arbeiten als Schrifsteller gehören "Poeme und Songs" (53), "Yamins Stationen" (55), "In Zeilen zuhaus" (57), "Unter den Brunnen" (58), "Im Schein des Kometen" (59), "Spielgeist Spiegelgeist" (62), "Niembsch oder Der Stillstand" (64), "Janek" (66), "Das Familienfest oder Das Ende der Geschichte" (69), "Gilles" (70), "...und das ist die ganze Familie" (70), "Ein Abend eine Nacht ein Morgen" (71), "Neue Gedichte" (72), "Das war der Hirbel" (73) und "Zwettl" (73).

Als freischaffender Autor erschienen weiterhin zahlreiche Arbeiten aus der Feder von Peter Härtling, dazu gehören "Eine Frau" (74), "Zum laut und leise Lesen" (75), "Oma" (75), "Hölderlin" (76), "Anreden" (77), "Theo haut ab" (77), "Hubert oder Die Rückkehr nach Casablanca" (78), "Ben liebt Anna" (79), "Nachgetragene Liebe" (80), "Der wiederholte Unfall" (80), "Sofie macht Geschichten" (80), "Alter John" (81), "Die dreifache Maria" (82), "Das Windrad" (83), "Vorwarnung" (83), "Jakob hinter der blauen Tür" (83), "Felix Guttmann" (85), "Brief an meine Kinder" (86), "Waiblingers Augen" (87), "Die Mörsinger Pappel" (87), "Krücke" (87), "Geschichten für Kinder" (88), "Die kleine Welle" (88), "Der Wanderer" (88), "Fränze" (89), "Der bunte Hund" (89) und "Die Gedichte - 1953-1987" (89).

Peter Härtling blieb bis ins hohe Alter aktiv als Schriftsteller, zu seinen jüngsten Publikationen zählen "Herzwand" (90), "Briefe an meine Kinder" (91), "Mit Clara sind wir sechs" (91), "Fundevögel" (91), "Erzählbuch" (92), "Schubert" (92), "Engel - gibt's die?" (92), "Das Land, das ich erdachte" (93), "Lena auf dem Dach" (93), "Jette" (95), "Schumanns Schatten" (96), "Horizonttheater" (97), "Tante Tilli macht Theater" (97), "Johann Wolfgang von Goethe: Ich bin so guter Dinge" (98), "Melchinger Winterreise" (98), "Grosse, kleine Schwester" (98), "Ein Balkon aus Papier" (00), "Reise gegen den Wind" (00), "Hoffmann oder Die vielfältige Liebe" (01), "Leben lernen" (03), "kommen - gehen - bleiben" (03), "Romane für Kinder in drei Bänden" (03), "Schattenwürfe" (05), "Die Lebenslinie" (05), "O'Bär an Enkel Samuel" (08), "Paul das Hauskind" (10) und "Liebste Fenchel!" (11). 

 
Nachfolgend eine Übersicht jener Filme, die auf seinen Büchern basieren:
 - Ein Abend, eine Nacht, ein Morgen 1973 von Regisseur Ludwig Cremer mit Doris Kunstmann, Peter Mosbacher und Anne-Marie Blanc
 - Intermezzo für fünf Hände 1976 von Regisseur Ludwig Cremer mit Klaus Schwarzkopf, Cordula Trantow, Ellen Schwiers, Hanna Schygulla, Susanne Uhlen, Ruth-Maria Kubitschek, Edith Heerdegen und Gisela Fackeldey (basierend auf "Die Frau")
 - Ben liebt Anna 1980 von Regisseur Hans-Eberhard Quelle mit Michael Müller und Daniela Woitinski
 - Jacob hinter der blauen Tür 1987 von Regisseur Haro Senft mit Dagmar Deisen, Siegfried Kernen, Marquard Bohm, Hannelore Hoger, Jan Fedder und Edgar Hoppe
 - Krücke 1993 von Regisseur Jörg Grünler mit Heinz Hoenig, Götz Behrendt, Martina Gedeck und Peter Simonischek

 
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