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1936

 
Die Autorin Christine Nöstlinger hegte ursprünglich den Wunsch, Malerin zu werden, doch schliesslich entschied sie sich, an der Akademie für Angewandte Kunst das Thema Gebrauchsgrafik zu studieren.

Als Schriftstellerin trat sie erstmals mit dem Kinderbuch "Die feuerrote Friederike" (70) in Erscheinung und etablierte sich damit als zukünftige Kinderbuchautorin.

In den nächsten Jahren entstanden zahlreiche weitere Bücher, die sich realitätsnahen Themen annehmen und den neuen Zeitgeist der damaligen Zeit widerspiegelten.
Zu ihren Büchern dieser Jahre gehören "Die 3 Posträuber" (71), "Die Kinder aus dem Kinderkeller" (71), "Mr. Bats Meisterstück oder Die total verjüngte Oma" (71) Ein Mann für Mama (72) Wir pfeifen auf den Gurkenkönig" (72) Pit und Anja entdecken das Jahr" (72), "Der schwarze Mann und der grosse Hund" (73) "Der kleine Herr greift ein" (73), "Simsalabim" (73), "Maikäfer flieg!" (73) Iba de gaunz oaman Kinda (74) Achtung! Vranek sieht ganz harmlos aus" (74) "Der Spatz in der Hand und die Taube auf dem Dach" (74), "Gugerells Hund" (74), "Ilse Janda, 14 oder Die Ilse ist weg" (74) "Konrad oder Das Kind aus der Kronservenbüchse" (75), "Der liebe Herr Teufel2 (75), "Stundenplan" (75), "Rüb-rüb-huma" (75), "Die verliebten Riesen / Pelinka und Satlatsch" (76), "Das Leben der Tomanis" (76), "Das will Jenny haben" (77) "Lollipop" (77), "Der kleine Jo" (77), "Andreas oder Die unteren 7 Achtel des Eisbergs" (78), "Die Geschichte von der Geschichte vom Pinguin" (78), "Luki Live" (78), "Rosa Riedl Schutzgespenst" (79) und "Dschi-Dsche-i-Dschunior" (79).

In ihren Büchern lassen sich auch immer wieder ihre eigenen Kindheitserfahrungen entdecken, so die Unterdrückung der Bevölkerung im 2. Weltkrieg und Ausgrenzung anders denkender Menschen.

Ihr umfangreiches Schaffen fand in den 80er und 90er Jahren ihre Fortsetzung. Zu Christine Nöstlingers weiteren Werken gehören "Einer" (80), "Der Denker greift ein" (81), "Rosaline hat Gedanken im Kopf" (81), "Pfu Spinne!" (81), "Zwei Wochen im Mai" (81), "Gretchen Sackmeier" (81), "Das Austauschkind" (82), "Dicke Didi, fetter Felix" (82), "Iba de gaunz oaman Fraun" (82), "Ein Kater ist kein Sofakissen" (82), "Jokel, Jula und Jericho" (83), "Anatol und die Wurschtelfrau" (83), "Gretchen hat Hänschen-Kummer" (83), "Hugo, das Kind in den besten Jahren" (83), "Am Montag ist alles ganz anders" (84), "Liebe Susi! Liber Paul! (84), "Olfi Obermeier und der Ödipus" (84), "Die grüne Warzenbraut" (84), "Prinz Ring" (84), "Geschichten vom Franz" (84), "Jakob auf der Bohnenleiter" (84), "Vogelscheuchen" (84), "Der Wauga" (85), "Haushaltsschnecken leben länger" (85), "Liebe Oma, Deine Susi" (85), "Neues vom Franz" (85), "Geschichten für Kinder in den besten Jahren" (86), "Man nennt mich Ameisenbär" (86), "Der Bohnen-Jim" (86), "Der geheime Grossvater" (86), "Oh, du Hölle" (86), "Susis geheimes Tagebuch" (86), "Iba en gaunz oaman Mauna" (87), "Der Hund kommt!" (87), "Wetti & Babs" (87), "Schulgeschichten vom Franz" (87), "Neue Schulgeschichten vom Franz" (88), "Werner Nachwuchs!" (88), "Der neue Pinocchio" (88), "Echt Susi" (88), "Gretchen, mein Mädchen" (88), "Der Zwerg im Kopf" (89), "Einen Löffel für den Papa" (89), "Sepp und Seppi" (89), "Feriengeschichten vom Franz" (89), "Krankengeschichten vom Franz" (90), "Anna und die Wut" (90), "Der gefrorene Prinz" (90), "Klicketick" (90), "Mein Tagebuch" (90), Manchmal möchte ich ein Single sein" (90), "Nagle einen Pudding an die Wand!" (91), "Eine mächtige Liebe" (91), "Sowieso und überhaupt" (91), "Wie ein Ei dem anderen" (91), "Liebesgeschichten vom Franz" (91), "Allerhand vom Franz" (91), "Ein und alles" (92), "Spürnase Jakob Nachbarkind" (92), "Salut für Mama" (92), "Liebe Tochter, werter Sohn" (92), "Mini trifft den Weihnachtsmann" (92), "Mini fährt ans Meer" (92), "Mini muss in die Schule" (92), "Mini und Mauz" (92), "Mini wird zum Meier" (92),  "Einen Vater hab ich auch" (93), "Weihnachtsgeschichten vom Franz" (93), "Mini ist die Grösste" (93), "Mini als Hausfrau" (93), "Mini bekommt einen Opa" (94), "Mini muss Ski fahren" (94), "Fernsehgeschichten vom Franz" (94), "Management by Mama" (94), "Der TV-Karl" (95), "Mama mia" (95), "Vom weissen Elefanten und den roten Luftballons" (95), "Villa Henriette" (96) "Iba de gaunz oaman Leit" (96), "Mein Gegenteil" (96), "Hundegeschichten vom Franz" (96), "Mini erlebt einen Krimi" (96), "Mini ist kein Angsthase" (97), "Bonsai" (97), "Babygeschichten vom Franz" (98) und "Mini ist verliebt" (99).

In den letzten Jahren musste Christine Nöstlinger mit gesundheitlichen Problemen kämpfen und es entstanden ab dem Jahr 2000 weit weniger neue Bücher als in den Jahren zuvor.
Zu ihren letzten Werken zählen "Opageschichten vom Franz" (00), "Dani Dachs will eine rote Kappe" (01), "Dani Dachs will sich wehren" (01), "Dani Dachs holt Blumen für Mama" (02), "Fussballgeschichten vom Franz" (02), "Pferdegeschichten vom Franz" (02), "Mini feiert Geburtstag" (02), "Dani Dachs hat Monster-Angst" (03), "Lillis Supercoup" (04), "Quatschgeschichten vom Franz" (05), "Neue Fussballgeschichten vom Franz" (06), "Franz auf Klassenfahrt" (07), "Mini unter Verdacht" (07), "Pudding-Paul rührt um" (09), "Iba de gaunz oamen Leit" (09), "Die Sache mit dem Gruswelwusel" (09), "Pudding-Paul deckt auf" (10), "Lumpenloretta" (10), "Detektivgeschichten vom Franz" (10), "Freundschaftsgeschichten vom Franz" (11), "Pudding-Paul serviert ab" (11).
 

Neben ihren Kinder- und Jugendbücher, die oftmals auch von ihren beiden Töchtern aber auch von Christine Nöstlinger selbst illustriert wurden - verfasste Christine Nöstlinger auch einige Kochbücher.

Ihre Bücher erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Astrid-Lindgren-Memorial Award und die Hans-Christian-Andersen-Medaille.

Einige ihrer Bücher wurden auch filmisch umgesetzt, daneben hatte sie zwei kleine Auftritte als Darstellerin in den Filmen "Ich will leben" (76) und "Villa Henriette" (04).
Zudem schrieb sie zwei Drehbücher für Fernsehproduktionen, die nicht auf ihren Büchern basierten mit "Vier Frauen sind einfach zuviel" (92) und "Eine Dicke mit Taille" (94).


 
Nachfolgend eine Übersicht jener Filme, die auf ihren Büchern basieren:
 - Wir pfeifen auf den Gurkenkönig 1976 von Regisseur Hark Bohm mit Sonja Sutter, Karl Michael Vogler und Thomas Blass
 - Die Ilse ist weg 1976 von Regisseurin Ilse Hofmann mit Susanne Werner, Marion Heister, Günter Lamprecht, Lina Carstens, Horst Naumann und Marie-Luise Marjan (basierend auf "Ilse Janda, 14 oder Die Ilse ist weg")
 - Purkkipoika 1980 von Regisseur Seppo Ilmari Siitonen und Irja Ranin mit Kalle Aaltonen und Harri Hyttinen
 - Die Weltmaschine 1981 von Regisseur Peter Patzak mit Maria Bill, Carlo Böhm, Erni Mangold und Christoph Waltz
 - Die Murmel 1982 von Regisseur Bruno Voges mit Imrgard Först, Brigitte Mira und Hans Richter
 - Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse 1983 von Regisseurin Claudia Schröder mit Violetta Ferrari, Heinz Schubert und Robert Dietl
 - Serie "Alles aus Liebe" 1984 von Regisseur Eberhard Itzenplitz und Franz Peter Wirth mit Henry van Lyck, Anja Jaenicke, Uwe Ochsenknecht und Rudolf Platte
 - Konrad 1985 von Regisseurin Nell Cox mit Max Wright, Huckleberry Fox und Ned Beatty (basierend auf "Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse")
 - Der liebe Herr Teufel 1987 von Regisseur Sepp Strubel mit der Augsburger Puppenkiste
 - Ein Mann nach meinem Herzen 1987 von Regisseur Dieter Lemmel mit Trude Ackermann, Peter Fröhlich und Johanna Liebeneiner
 - Der Zwerg im Kopf 1991 von Regisseurin Claudia Schröder mit Peter Bause, Christian Behr, Tilo Prückner und Simone Thomalla
 - Serie "Ein Wahnsinnskind" 1992 von Regisseur Erhard Riedlsperger mit Nina Neuner, Vitus Zeplichal und Andrea Eckert
 - Rosa, das Schutzgespenst 1994 von Regisseurin Vera Plivova-Simkova und Drahomira Kralova
 - Die 3 Posträuber 1998 von Regisseur Andreas Prochaska mit Thierry van Werveke und Claude-Oliver Rudolph
 - Villa Henriette 2004 von Regisseur Peter Payer mit Hannah Tiefengraber, Cornelia Froboess und Nina Petri

 
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