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Emil, mer mues halt rede mitenand
1941

 . 



Inhalt:
Die Familie Bürgi befindet sich gerade beim Umzug in eine neue Wohnung und es geht ein wenig drunter und drüber. Die Tochter Elsie hat vergessen, ihrem Musiklehrer für die Handorgel-Stunde abzusage und der Sohn Max hat gerade eine schlechte Note in der Schule bekommen und benötigt eine Unterschrift des Vaters.
 
Dieser arbeitet zur Zeit aber im Büro des Advokaten Dr. Gasser, wo er mit diesem die nächsten Termine durchgeht. Vor allem mehrere Fälle von Mietern, die sich über fehlende Heizungen beklagen, sind anstehend. Dr. Gasser mag zwar ein sehr guter Anwalt sein, aber in den administrativen Belangen ist er äusserst hilflos, vergisst die einzelnen Namen seiner Klienten und deren Fälle.
Anschliessend teilt Herr Bürgi ihm mit, dass er morgen wegen des bevorstehenden Umzugs nicht zu Arbeit kommen kann.


Arthur Leonhardt

Gertrud Maria Müller, Arthur Leonhardt, Ditta Oesch und Emil Hegetschweiler

Ditta Oesch

Nach dem Feierabend begibt er sich nach Hause und es werden noch restliche Sachen gepackt, ehe man sich zum Abendessen hinsetzt.
Da setzt in der Wohnung oben der gewohnte Lärm ein, da sich dort eine Gymnastikschule befindet, wo der Unterricht gerade begonnen hat. Nachdem sich Herr Bürgi diesen Lärm über lange Zeit hat gefallen lassen, will er am letzten Abend vor dem Auszug der Betreiberin über ihm doch noch seine Meinung geigen.
Er klingelt an der Tür, doch seine Empörung weicht einem Erstaunen, als er die hübsche Lehrerin Vera und die zahlreichen Schülerinnen entdeckt. Im Gespräch kommt heraus, dass auch die Gymnastiklehrerin Vera die Wohnung gekündigt hat. Da hätte Emil Bürgi ja gar nicht auszuziehen brauchen, doch nun war es eh zu spät.
Vera lädt Herr Bürgi ein, beim Unterricht etwas zuzusehen und schliesslich integriert sie ihn in den Unterricht, indem er den Gong im Rhythmus zu den Bewegungen der Schülerinnen schlägt.
Als der Unterricht fertig ist, kehrt Herr Bürgi in seine Wohnung zurück, wo die Familie gerade alte Fotoalben durchblättert. Schliesslich begeben sich alle zur Nachtruhe.


Arthur Leonhardt und Jimmy Ramp

Hermann Gallinger und Emil Hegetschweiler

Unbekannt und Emil Hegetschweiler


Am nächsten Morgen sind die Zügelmänner eingetroffen und die Wohnung wird rasch leergeräumt. Beim Umzug einer Kiste fällt der Inhalt heraus und Herr Bürgi entdeckt ein Bündel Briefe. Er geht damit zu seiner Frau Sophie und empört sich, dass sie die alten Liebesbriefe eines früheren Verehrers noch immer aufbewahrt. Frau Bürgi, die schon öfters mit den Eifersüchteleien ihres Mannes konfrontiert war, nimmt seine Vorwürfe nicht ernst und erklärt ihm, dass sie selber gar nicht mehr gewusst hatte, dass die Briefe noch irgendwo rumliegen. Sie verspricht ihm, die Briefe wegzuwerfen. Als zwei Zügelmänner etwas grob mit ihrem Spiegelschrank umgehen, geht sie auf diese zu und legt die Briefe auf einen Tisch. Schnell sind diese vergessen und als ein Zügelmann diese entdeckt, verstaut er diese in eine der Zügelkisten.

Da entdeckt Herr Bürgi beim Auspacken in der neuen Wohnung die Briefe und hält diese erneut seiner Frau vorwurfsvoll unter die Nase, da sie doch versprochen hatte, diese zu vernichten. Mit einem Klaps und dem Hinweis, dass sie im Moment keine Zeit für solche Kleinigkeiten hat, entschärft Frau Bürgi die Situation wieder.
Da taucht der Onkel Rudi auf und begrüsst die Familie in ihrer neuen Wohnung. Er zeigt ihnen auch gleich seine neueste Erfindung, einen Haken mit Saugnapf, der das Einschlagen von Nägels erspart. Man bräuchte nur einen Investor mit Weitblick und man könnte damit ein Vermögen verdienen.


Helli Stehle, Schaggi Streuli, Hermann Gallinger und Emil Hegetschweiler

Emil Hegetschweiler

Gertrud Maria Müller, Peter W. Staub und Emil Hegetschweiler

Während die anderen die Wohnung weiter einrichten, gehen Herr Bürgi und Rudi gemeinsam auswärts essen. Dort versucht Rudi ihm eine weitere Erfindung schmackhaft zu machen – die Lichtreklame "Licht unter Dir". Diese Reklame wird an Orten auf den Boden reflektiert, wo viele Leute anstehen müssen wie an einer Tramhaltestelle und man dadurch eine grosse Werbewirkung erzielt. Er bearbeitet Herr Bürgi damit, dass er ja wegen seiner Frau hier nicht investieren darf, doch das lässt Herr Bürgi nicht auf sich sitzen und er investiert daraufhin 150 Franken in die Erfindung. Gerade als er Rudi das Geld übergibt, kommt sein Sohn Max in das Restaurant und beobachtet die Transaktion.
Da sieht Max den richtigen Zeitpunkt gekommen, um das Schulheft mit der schlechten Note von seinem Vater unterschreiben zu lassen.
 
Am nächsten Tag melded sich im Büro des Advokaten Dr. Gasser ein Herr Maag, gegen den Herr Gasser zuvor einen Prozess gewonnen hatte. Da Herr Maag einen Anwalt sucht, der etwas auf dem Kasten hat, möchte er Dr. Gasser gerne für seinen nächsten Fall einspannen. Denn ein Anwalt, der gegen ihn gewonnen hat, muss ein fähiger Anwalt sein. Doch es handelt sich ausgerechnet um die Gegenpartei der bereits durch Dr. Gasser vertretene Mieter, die wegen fehlender Oefen klagen wollen. Herr Maag möchte als Vermieter diese Klage gerne abwenden.
Da Dr. Gasser nicht realisiert, dass er hier mit der Gegenpartei redet und eine der Mieterinnen bereits eine seiner Klienten ist, lässt er Herr Maag eine Vollmacht unterschreiben, damit Dr. Gasser in seinem Fall aktiv werden kann. Eine gleiche Vollmacht hat aber auch schon die Mieterin Frau Stierli mit Emil Bürgi abgeschlossen.
Dr. Gasser übergibt das Dossier an die Sekretärin, mit der Bitte, dieses anzulegen. Die Sekretärin entgegnet, dass sie dies bereits im Auftrag von Herr Bürgi gemacht hat. Etwas erstaunt nimmt Dr. Gasser dies zur Kenntnis, zieht aber keine weiteren Schlüsse daraus.


Emil Hegetschweiler

Ditta Oesch

Hans Fehrmann

Zu Hause bei Bürgis fragt Frau Bürgi nach, wie das Essen mit Rudi gelaufen ist, da sie vermutet, dass dieser wieder versucht hat, ihrem Mann das Geld aus der Tasche zu ziehen, um seine Projekte zu finanzieren. Doch da dringt ein störendes Geräusch aus der Wohnung über ihnen an ihr Ohr und Herr Bürgi nutzt die Gelegenheit, um dem kritischen Nachfragen seiner Frau zu entkommen. Er geht zum Nachbarn über ihm, um diesen wegen des Lärms zur Rede zu stellen. Otto Suter, der Sohn, öffnet die Tür und führt Herr Bürgi ins Zimmer seines Vaters, von wo das störende Geräusch herkommt.
Unten nimmt die Familie Bürgi verwundert zur Kenntnis, dass das Geräusch noch immer nicht gestoppt hat, obwohl Emil Bürgi schon längere Zeit beim Nachbarn ist. So begibt sich Max ebenfalls nach oben, um nachzusehen. Erneut öffnet Otto die Wohnungstür und begrüsst den gleichaltrigen Jungen. Die kommen schon bald ins Gespräch und spielen in der Wohnung Fussball. Die eigentliche Mission ist bereits vergessen.
Schliesslich geht auch Elise Bürgi mit ihrer Mutter nach oben, um dem zusätzlichen Lärm auf die Spur zu kommen. Da entdecken die beiden Frauen, dass Herr Bürgi sich statt der Behebung des Lärms mit Herr Suter "verbündet" hat. Denn im Zimmer steht eine Modelleisenbahn und die beiden Männer sind wieder zu Kindern geworden und fühlen sich in ihrem Element. Erst das Auftauchen von seiner Familie reisst Herrn Bürgi aus seiner Traumwelt wieder heraus und beide, Herr Bürgi und Herr Suter, wirken wie ertappte Kinder bei einem verbotenen Spiel.


Unbekannt und Emil Hegetschweiler

Unbekannt und Emil Hegetschweiler

Emil Hegetschweiler

Am folgenden Tag kommt Emil Bürgi von der Arbeit nach Hause und wird auf dem Weg nach oben von einem Fremden begleitet. An der Wohnungstür angekommen realisiert Herr Bürgi, dass der Fremde das gleiche Ziel hat wie er selbst und fragt, ob er zu ihm wolle? Dieser verneint, denn er müsse Frau Bürgi sprechen. Als Herr Bürgi nachfragt, dass er auch ihn fragen könne, weigert sich der Fremde, da er nur persönlich mit Frau Bürgi sprechen wolle. Daraufhin verlässt dieser wieder das Treppenhaus. Herr Bürgi blickt dem Fremden vorwurfsvoll nach als Herr Suter die Treppen hochkommt. Auf den Fremden und dessen Verhalten angesprochen meint Herr Suter, dass man nie wissen kann, was so jemand im Schilde führt.
 
Derweil hat Suter junior den Handörgeli-Lehrer Herr Brenner aufgesucht und informiert sich über den Handörgeli-Unterricht. Offenbar hat er sich in Elsie Bürgi verguckt und um bei Ihr Eindruck zu schinden, möchte er das gleiche Instrument erlernen wie sie. Er nimmt diesen an eine Unterrichtsstunde in einem Lokal mit, wo er zusehen kann, wie ein solcher Unterricht abläuft. Die Kinder üben für einen bevorstehenden Auftritt.


Unbekannt

Emil Hegetschweiler und Helli Stehle

Emil Hegetschweiler, Alfred Rasser und Arthur Leonhardt

Nebenan erklingen jedoch störende Gong-Schläge, weil dort Vera, die frühere Nachbarin von Bürgis, mit ihren Schülern ebenfalls probt. Beide fühlen sich durch die anderen gestört und als Herr Brenner wütend zu Vera rübergeht, streiten sich diese. Schliesslich schalten sie den Wirt ein, der hier ein Machwort sprechen soll, natürlich jeweils zugunsten der eigenen Partei. Doch der Wirt will keinen der beiden als Kunden verlieren. Da kommt Herr Bürgi zur Tür hinein. Da er beide Streithähne kennt, meint er nur, dass man halt miteinander reden soll. Und tatsächlich lenkt Herr Brenner ein und versucht, mit seinen Terminen einen Kompromiss zu finden, so dass die beiden nicht zur gleichen Zeit am gleichen Ort üben.
 
Zuhause findet Herr Bürgi einen Brief vor, den der Postbote gebracht hat. Als er diesen öffnet, findet er eine anonyme Nachricht darin mit dem Text "Sehr geehrter Herr! Auf wen richtet Ihre Frau die Augen? Und wo haben Sie die Ihrigen? Eine, die es gut mit Ihnen meint". Da Frau Bürgi nicht zu Hause ist sondern gemäss seiner Tochter bei einem Abendkurs der Frauenzentrale, ruft Herr Bürgi beim Versammlungsort an und erkundigt sich nach seiner Frau. Er erfährt, dass die Versammlung bereits seit einer Stunde vorbei ist.
Als seine Frau zu Hause ankommt, spricht er sie darauf an, wo sie eine Stunde lang geblieben sei. Da lacht ihn seine Frau ob der Frage nur aus. Schliesslich sagt sie ihm, dass sie noch mit zwei Frauen vor Ort einen Tee getrunken hat und dass sie sein Telefonat mitgekriegt hat. Herr Bürgi ist nun ob seiner Verdächtigung fast ein bisschen verlegen.


Ditta Oesch, Gertrud Maria Müller und Arthur Leonhardt

Emil Hegetschweiler und Gertrud Maria Müller

Ditta Oesch, Emil Hegetschweiler, Arthur Leonhardt und Gertrud Maria Müller

Am nächsten Tag finden sich Frau Stierli und Herr Maag gleichzeitig in der Kanzlei von Dr. Gasser ein und warten gemeinsam im Warteraum. Da sie sich nicht kennen, ist keinem bewusst, dass sie hier mit ihrem Prozessgegner zusammensitzen. Im Gegenteil, die beiden diskutieren angeregt und Herr Maag gibt sich mit dem Hund von Frau Stierli ab. Er selber hat zu Hause ebenfalls zwei Hunde. Beide werweisen, dass die Menschen leider keinen so guten Instinkt haben wie die Hunde und immer gleich streiten und prozessieren müssen statt miteinander zu reden.
Als Dr. Gasser und Herr Bürgi eintreten und jeweils ihren Klienten aufrufen, stellen die beiden verdutzt fest, dass es sich um ihren Prozessgegner handelt. Dr. Gasser interpretiert die Sache falsch und fragt Frau Stierli, ob sie einen Vergleich vorschlagen will und Herr Bürgi entgegnet, dass sie dass doch nicht müsse, da sie sich im Recht befinde.
Nun realisiert Dr. Gasser erst, dass seine Kanzlei ja auch Frau Stierli vertritt und Herr Maag ist empört als er feststellt, dass hier beide Parteien durch die gleiche Kanzlei vertreten sind. Herr Maag verlässt wütend den Ort. Dr. Gasser und Herr Bürgi machen sich gegenseitig Vorwürfe und im Streit sagt Dr. Gasser, dass Herr Bürgi ja gehen könne, wenn es ihm nicht passt. Daraufhin zieht sich Dr. Gasser in sein Büro zurück und Herr Bürgi geht mit Wut im Bauch aus der Kanzlei nach Hause.


Emil Hegetschweiler

Emil Hegetschweiler

Emil Hegetschweiler

Seine Frau ist erstaunt über sein frühes Erscheinen und fragt nach dem Grund? Beim Mittagessen ist seine schlechte Laune nicht zu übersehen und schliesslich eilt er aus dem Haus und spaziert ein wenig an der frischen Luft, um seinem Ärger Luft zu machen. In den nächsten Tagen begibt sich Herr Bürgi pünktlich auf seinen Weg zur Arbeit, geht aber nicht mehr beim Büro vorbei sondern schlägt die Zeit tot. Seiner Frau hat er nichts vom Zerwürfnis im Büro erzählt.

Währenddessen wird das Fehlen von Herr Bürgi schmerzhaft bemerkt und Dr. Gasser wächst das Tagesgeschäft regelrecht über den Kopf. Als die Sekretärin das Telefon zur Hand nimmt, um Herrn Bürgi zu bitten, wieder zur Arbeit zu erscheinen, unterbindet dies Dr. Gasser. Zu gross ist sein Stolz.


Emil Hegetschweiler und Hans Fehrmann

Unbekannt und Emil Hegetschweiler

Emil Hegetschweiler und Unbekannt

Auf einer seiner Spaziergänge stösst Herr Bürgi mit Rudi zusammen. Dieser muss ihm eine schlechte Nachricht überbringen und mitteilen, dass er keine Bewilligung für sein Projekt "Licht unter Dir" erhalten habe. Obwohl der Einsatz von Herr Bürgi damit verloren ist, scheut sich Rudi nicht, diesen um zusätzliches Geld anzupumpen für die weiteren Spesen. Doch da trifft er Herr Bürgi auf dem falschen Fuss und wird von diesem beschimpft.
 
Als am Nachmittag Herr Bürgi immer noch zu Hause ist und nicht wie gewohnt seinen Gang zur vermeintlichen Arbeit angetreten ist, fragt ihn Frau Bürgi, ob er nicht zur Arbeit müsse. Herr Bürgi unterstellt ihr mit dieser Frage, dass sie ihn wohl loshaben wolle, als es an der Tür klingelt. Herr Bürgi öffnet und draussen steht der Fremde, den er letzte Woche im Treppenhaus schon einmal angetroffen hatte. Er verlangt nach Frau Bürgi und eröffnet ihr dann, dass er ihr gerne den neuen Staubsauger seiner Firma vorstellen wolle. Doch Frau Bürgi hat kein Interesse und schickt den Vertreter wieder weg.
Doch Herr Bürgi macht eine Bemerkung, dass er nicht auf den Kopf gefallen sei und gemerkt hat, dass dies eine Ausflucht war, um deren geplantes Treffen zu verschleiern. Da platzt Frau Bürgi endgültig der Kragen und sie hat die ewigen Eifersuchtsszenen satt. Im Zorn verlässt Frau Bürgi das Zimmer und knallt die Tür hinter sich zu. Herr Bürgi nimmt sich den Mantel und verlässt die Wohnung für einen Spaziergang.


Hans Fehrmann, Gertrud Maria Müller, Jimmy Ramp, Ditta Oesch, Arthur Leonhardt und Emil Hegetschweiler

Ditta Oesch und Emil Hegetschweiler

evtl. Albert Brunner-Helbling, evtl. Priscilla Degenmann und Emil Hegetschweiler

Dort begegnet er Herr Brenner und Vera, die sich offensichtlich versöhnt haben. Sie erzählen Herr Bürgi, dass sie seinen Rat zu Herzen genommen haben und miteinander geredet haben.
Da erst erkennt Herr Bürgi, dass er sich längst auch in einer Situation befindet, wo man hätte miteinander reden müssen. Fest entschlossen, seine Ratschläge für andere auch für sich selbst umzusetzen, kehrt er nach Hause zurück.
Doch dort angekommen findet er eine leere Wohnung vor. Von seiner Sophie ist nichts in Sicht. Plötzlich bemerkt er, wie ein Umschlag durch die Wohnungstür geschoben wird und gleich darauf wieder zurückgezogen wird. Schnell blockiert er den Brief mit seinem Fuss und reisst die Wohnungstür auf.  Der Briefbote ist erschrocken als er erkennt, dass hier nun jemand anders wohnt als er gedacht hatte. Der Brief war für den Vormieter Herr Luginbühl gedacht. Nun hat sich auch die Herkunft des letzten anonymen Briefes geklärt.
 
Frau Bürgi ist mittlerweile bei ihrer Verwandten Emma angekommen, wo sie sich über das Verhalten von Herrn Bürgi unterhalten. Man kommt überein, dass sie ihn für sich überlassen solle, dann merke er schon, was er an ihr hat.


Gertrud Maria Müller, Arthur Leonhardt und Emil Hegetschweiler

Emil Hegetschweiler

Unbekannt und Emil Hegetschweiler

Als Emma sieht, dass Frau Bürgi mit ihren Gedanken immer wieder um ihre Familie dreht, plant sie, die beiden wieder zusammenzuführen. Sie wählt heimlich die Telefon-Nr. des Anwaltsbüros und verlangt nach Herr Bürgi. Gleich darauf übergibt sie das Telefon an Frau Bürgi mit den Worten, dass ihr Mann sie verlange.
Als Frau Bürgi an den Hörer geht ist aber nicht ihr Mann sondern die Sekretärin am Apparat. Sie klärt Frau Bürgi auf, dass man ihrem Mann gekündigt hat und dieser schon längere Zeit nicht mehr auf der Arbeit erscheint. Nun kann sich Frau Bürgi auch das seltsame Verhalten ihres Mannes in den letzten Tagen erklären. Sie kündigt der Familie ihre Rückkehr an.
 
Herr Bürgi befindet sich wieder mal auf seinem obligatorischen Arbeitsweg, doch als er beim Büro von Dr. Gasser vorbeikommt, läuft im Rudi entgegen. Um den Schein zu wahren, muss sich Herr Bürgi gezwungenermassen in den Hausflur der Agentur begeben, um das Schauspiel aufrecht erhalten zu können. Dort begegnet er aber der Klientin Frau Stierli, die sich enttäuscht darüber zeigt, dass man ihr einen Vergleich nahelegt statt zu prozessieren. Da Herr Bürgi nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, versucht er, mit der Antwort auszuweichen. Da in diesem Moment Dr. Gasser im Gang auftaucht, dirigiert er Frau Stierli schnell in sein Büro, um diesem aus dem Weg zu gehen. Doch der Plan funktioniert nur kurz. Nachdem Dr. Gasser sein Privatbüro betreten hatte, geht er ins Kanzleibüro, wo er Herr Bürgi und Frau Stierli antrifft. Als Frau Stierli das Büro verlässt, ist die Spannung zwischen den beiden zurückgebliebenen deutlich zu spüren. Doch ein Anruf eines Klienten löst die Spannung und Dr. Gasser übergibt den Anruf an Herr Bürgi zur Erledigung.

Emil Hegetschweiler

 
Zu Hause holt Otto Suter die Elise Bürgi ab für den Auftritt im Restaurant. Dort tritt die ganze Klasse vor Publikum auf und spielt ihr Konzert. Herr Brenner dirigiert das Orchester und blickt zwischendurch zu Vera rüber, die von den Kulissen zuschaut. Da scheint sich etwas zwischen den beiden anzubahnen.
 
Herr Bürgi hat sich in der Zwischenzeit zum Bahnhof aufgemacht, um seine Frau in Empfang zu nehmen, in der Hand ein Blumenstrauss. Doch die beiden gehen nicht nach Hause, sondern ins Restaurant. Dort ist der Auftritt der Kinder zwar vorbei doch dafür spielt ein Orchester auf und die Anwesenden tanzen miteinander, darunter auch Herr Brenner und Vera sowie Elsie und Otto.
Herr und Frau Bürgi gesellen sich hinzu und schwingen ebenfalls ihr Tanzbein. Nach vielen Missverständnissen hat man sich endlich wiedergefunden.



Darsteller:

Emil Hegetschweiler als Emil Bürgi
Jakob Sulzer als Alexander Brenner
Priscilla Degenmann als Vera Walser
Hans Fehrmann als Herr Suter
Hermann Gallinger als Dr. Gasser
Walburga Gmür als Paula Meyer
Arthur Leonhardt als Max Bürgi
Gertrud Maria Müller als Sophie Bürgi
Ditta Oesch als Elsie Bürgi
Jimmy Ramp als Otto Suter
Alfred Rasser als Rudi Wiederkehr
Peter W. Staub als Vertreter Bigler
Helli Stehle als Frau Stierli
Schaggi Streuli als Walter Maag
Elfriede Volker als Tante Emma
Annemarie Wydler als Gritli
Albert Brunner-Helbling als Leiter der Handorgelschule

sowie Friedrich Braun, Gustav Gnehm, Hans Grimm, Jakob Guggi, Senta Kleis, Gretel Kunz, Karl Meier und Friedel Sigg

Mitarbeiterliste:

Regie:
Drehbuch:

Musik:
Kamera:

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Max Haufler
Max Haufler, Emil Hegetschweiler und
Friedrich Raff

Paul Burkhard

Harry Ringger


 

Die Macher im Hintergrund:



Max Haufler - Regisseur, Drehbuch

Paul Burkhardt - Komponist




Drehbuch von 1941
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich



Nachfolgend eine Auswahl von Fotos, die hinter die Kulissen der Dreharbeiten blicken lassen.
Copyright: Praesens Film Zürich



Emil Hegetschweiler, Max Haufler und Unbekannt


evtl. Harry Ringger und Max Haufler


Ein herzlicher Dank geht an Herrn Gassmann, D. Gerig von Gloriafilm und an das Stadtarchiv Zürich für die Zurverfügungstellung des Archivs.