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Es geschah am hellichten Tag
1958



Plakate in Deutschland und Spanien


Der Film "Es geschah am hellichten Tag" ist eine Co-Produktion von Deutschland, Spanien und der Schweiz mit Federführung der Praesens AG Zürich.

Getragen wird der Film vor allem durch Heinz Rühmann und Gert Fröbe, der hier sein grosses Talent zeigt und einen unheimlichen Charakter darstellt, der dem Zuschauer noch lange in Erinnerung bleibt.

Inhalt:
Der Hausierer Jacquier (Michel Simon) hat eine schreckliche Entdeckung gemacht. Im regennassen Wald stiess er auf die Leiche eines Kindes. Im Gasthaus "Zum Hirschen" in Mägendorf stürzt er ans Telefon und ruft den Polizeikommissar Matthäi (Heinz Rühmann) an, um von seinem grauenhaften Fund zu berichten. Die Mordkommission kommt und Matthäi stellt fest, dass es sich um die neunjährige Gritli Moser handelt, die mit einem Rasiermesser umgebracht wurde. Genau wie vor zwei und vor fünf Jahren zwei andere gleichaltrige Mädchen.

Die Bauern im "Zum Hirschen", wo Jacquier vernommen wird, sind überzeugt, dass der Hausierer den Mord begangen hat. Mit Ausnahme von Matthäi, der Jacquier von früher als "harmlosen Kunden" kennt. Doch die Beamten der Mordkommission teilen den Verdacht der Bauern und Jacquier wird verhaftet.
 

Heinz Rühmanns Pose, die auch für das Filmplakat verwendet wurde.

Heinz Rühmann mit Heinrich Gretler und Albert Lieven

Heinz Rühmann mit Ewald Balser

Heinz Rühmann mit Emil Hegetschweiler

Da Matthäi am Vorabend seiner Abreise nach Jordanien steht, wo er das Polizeiwesen organisieren soll, wird der Fall seinem jüngeren, noch etwas unerfahrenen Kollegen Henzi (Siegfried Lowitz) übertragen.

Die Nachforschungen ergeben Verdachtsmomente gegen den Hausierer, die dieser nicht ohne weiteres zu entkräften vermag. In Begleitung von Matthäi besucht Henzi auch noch die Schulklasse der ermordeten Mädchens. Seine beste Freundin Ursula (Barbara Haller) berichtet, dass ihr Gritli von einem "Riesen" erzählte habe, der ihm "Igel" geschenkt habe. In der Klasse hängt eine Zeichnung, in der Gritli das Märchen vom Igelriesen mit Buntstiften fantasiert hat: Ein mächtiger Mann, aus dessen Hand kleine stachelige Dinger fallen. Dazu noch ein schwarzes Auto, eine Limousine, ein seltsamer Käfer mit Hörnern und eine Kasperlefigur. Matthäi weiss es noch nicht, aber er spürt, dass diese Zeichnung mehr besagt, als nur das Fantasie-Märchen eines kleinen Mädchens.
 

Heinz Rühmann mit Traute Carlsen

Heinz Rühmann mit Margrit Winter und Hans Gaugler

Heinz Rühmann mit Gert Fröbe

Gert Fröbe

Die Zeichnung, die zur Lösung des Falls beiträgt

Henzi ist von der Schuld des Hausierers überzeugt. Dieser beteuert seine Unschuld, doch im Dauerverhör bricht er zusammen. Ja, er legt, fast von Sinnen, sogar ein Geständnis ab. Am nächsten Morgen findet man ihn erhängt in seiner Zelle. Damit ist für die Polizei der "Fall Gritli Moser" erledigt. Nur Matthäi glaubt, dass der Mörder ein anderer ist.

Matthäi steht auf dem Flugplatz vor dem Abflug nach Jordanien. Neben ihm in der Maschine lässt sich eine Dame aus einer Tüte Trüffel-Pralinen schmecken. In diesem Augenblick begreift Matthäi. Er sieht die Zeichnung vor sich: Die Trüffel sind Gritlis "Igel". Er reisst seiner Nachbarin die Tüte aus der Hand und stürzt im letzten Augenblick aus dem Flugzeug. Er wird den Mörder finden. Doch sein Vorgesetzter weist ihn ab. Der Fall ist erledigt, an eine Wiederaufnahme nicht zu denken.
 

Also beschliesst Matthäi, auf eigene Faust den Mörder zu suchen. Er holt sich die Zeichnung aus der Schule und versucht sie zu deuten. Doch er fühlt sich wie ein Laie vor einem Röntgenbild. Ein Psychiater (Ewald Balser) soll ihm weiterhelfen. Der zieht aus der Kinderzeichnung folgende Schlüsse: Wahrscheinlich hat ein Mann dem Gritli verboten, etwas zu sagen. Also hat das Mädchen sein grosses Erlebnis gezeichnet. Da das Kind sexuell unberührt geblieben ist, handelt es sich vermutlich um einen abnormalen Mann, der sich aus Minderwertigkeitsgefühlen durch derartige Morde an den Frauen rächen will. Vielleicht auch wird er von seiner eigenen Frau unterdrückt. Auf jeden Fall ein Triebmensch. Voraussichtlich werden weitere Untaten folgen. Der Mörder lauert mit Vorliebe in der Nähe von Schulhäusern und Spielplätzen. Eines ist so gut wie sicher: der Mörder hat selbst keine kleinen Kinder.

Heinz Rühmann, Anita von Ow

Heinz Rühmann, Unbekannt

Heinz Rühmann, Unbekannt

Matthäi ist rastlos unterwegs. Aber er verfolgt falsche Spuren. Er weiss nicht, dass in Chur ein Herr Schrott (Gert Fröbe) lebt, der von seiner Frau tyrannisiert wird. Ein Herr Schrott, der oft mit seiner schwarzen Limousine in der Schweiz herumfährt.

Matthäi versucht immer wieder die Kinderzeichnung weiter zu enträtseln. Und allmählich fügt sich ihm ein noch verschwommenes, aber doch schon greifbares Bild zusammen: Der Käfer mit den Hörnern könnte ein Steinbock sein. Und der Steinbock ist das Wappentier von Graubünden. Sollte also die Limousine ein Bündner Nummernschild tragen? Seltsamerweise liegen auch die früheren Tatorte an den beiden Strassen, in die sich die einzige Ausfallstrasse aus dem Kanton Graubünden gabelt.
 

Siegfried Lowitz mit Heinz Rühmann

Siegfried Lowitz mit Heinrich Gretler und Heinz Rühmann

Siegfried Lowitz mit Heinz Rühmann und Heinrich Gretler

Siegfried Lowitz mit Max Knapp, Heinz Rühmann und Emil Hegetschweiler

Siegfried Lowitz mit Anneliese Betschart

Matthäi ist davon überzeugt, dass der Mörder eine schwarze Limousine fährt. Er mietet eine Tankstelle, auf die die Ausfallstrasse von Graubünden zuläuft. Dann nimmt er eine Frau Heller (Maria Rosa Salgado) mit ihrem unehelichen Töchterchen als Haushälterin zu sich. Er wird die kleine Annemarie Heller (Anita von Ow) nie aus den Augen lassen. Denn sie wird der Köder sein, sie gleicht auch Gritli Moser.

Matthäi notiert die Nummern aller für ihn verdächtigen Wagen, um dann zu klären, ob der Besitzer kleine Kinder hat. Unter den Kinderlosen befindet sich auch jener Herr Schrott aus Chur auf der Liste. Aber Matthäi weiss und ahnt nicht, dass dieser schon ein Auge auf die kleine Annemarie geworfen hat. Das erste Mal hat er sie nur beim Spielen beobachtet, in einer Mulde am Bach, wohin Annemarie oft heimlich geht. Beim zweitenmal schon kommt Schrott mit dem Kind in ein Gespräch, spielt ihm etwas mit einem Kasperle vor und verspricht wiederzukommen, um zu zaubern. Das kann er aber nur im Wald. Annemarie sagt zu, über den "grossen Zauberer" zu schweigen und zur verabredeten Zeit wieder an den Platz zu kommen.
 

Heinz Rühmann

Maria Rosa Salgado

Anita von Ow

Barbara Haller

Berta Drews

Wieder ist Matthäi auf einer falschen Spur. Im Reisenden einer Schokoladenfabrik glaubt er den Mörder gefunden zu haben. Er verfolgt ihn bis nach Chur. Doch wieder nichts. Matthäi platzt in die Hochzeitsfeier des Reisenden hinein. Er ist verzweifelt, will aufgeben, will den Flug nach Jordanien antreten.

Der Polizei-Kommandeur (Heinrich Gretler) aber hat Matthäi, dessen Nerven er angegriffen glaubt, inzwischen bei der jordanischen Regierung krankheitshalber entschuldigt. Man erwartet ihn erst in zwei Monaten.
 

René Magron und Michel Simon

Heinz Rühmann, Anneliese Egger und die Söhne von David Wechsler

Michel Simon mit Siegfried Lowitz und Sigfrit Steiner

René Magron und Michel Simon

Michel Simon mit Sigfrit Steiner

Schrott trifft erneut die kleine Annemarie. Er spielt mit dem Kasperle und schenkt dem Mädchen Schokoladen-Trüffel. Annemarie aber will den grossen Unbekannten zaubern sehen. Der geht voran in den Wald. Doch noch einmal überwindet er seinen furchtbaren Trieb - und ergreift die Flucht, nicht ohne versprochen zu haben, am nächsten Tag bestimmt zu "zaubern".


Heinz Rühmann und Ettore Cella

Anneliese Betschart

Heinz Rühmann und Maria Rosa Salgado

Auf der Heimfahrt kreuzt er an einer Bahnschranke Matthäi. Der ist verzweifelt über seine ergebnislose Jagd. Beide fahren aneinander vorüber, keiner weiss vom anderen. Und doch entdekct Matthäi eine Spur, Wagenspuren, die in den Wald führen. Und von Annemarie, die anfänglich leugnen will, erfährt er vom "grossen Zauberer".

Matthäi weiss genug. Jetzt steht die Gefahr vor der Tür, Frau Heller und ihre Annemarie schickt er nach Hause. Matthäi weiss, dass man ein Kind nicht auf Schritt und Tritt behüten kann. Schon hätte passieren können, was er zu verhindern gedenkt.
 

Heinz Rühmann

Berta Drews und Gert Fröbe

Heinz Rühmann und Siegfried Lowitz

Gert Fröbe wird überwältigt

Heinz Rühmann

Matthäi kauft eine lebensgrosse Puppe. Die soll am nächsten Tag sein Köder sein. Er weiss nicht, dass sich Annemarie Tags darauf aus dem Hause stiehlt, um im Wald den Zauberer zu treffen. auch Schrott ist da - und stutzt auf dem Waldweg vor der Puppe, der Matthäi Annemaries Kleidchen übergezogen hat. Zum ersten mal stehen sich Matthäi und Schrott gegenüber. Der Köder hat gewirkt. Schrott stürzt sich mit einem Rasiermesser auf Matthäi als dieser ihm die Morde auf den Kopf zusagt. Da hallten Schüsse. Matthäis Beamte kommen aus ihrem Versteck. Schrott ist tot.

Von dem Lärm angelockt, kommt Annemarie durch den Wald. Matthäi geht ihr entgegen und zieht seinen Kasperle über die blutende Hand. Der grosse Zauberer kommt morgen erst, sagt er. Und morgen wird alles wieder gut sein.

(Inhaltsangabe von Praesens-Film AG, Zürich, 19. Mai 1958)
 
 

Heinz Rühmann

Gert Fröbe

Siegfried Lowitz

Darsteller:

Heinz Rühmann als Oblt. Matthäi
Gert Fröbe als Schrott
Sigfrit Steiner als Detektiv Feller
Siegfried Lowitz als Lt. Henzi
Michel Simon als Jacquier
Heinrich Gretler als Polizeikommandant
Berta Drews als Frau Schrott
Ewald Balser als Professor Manz
Maria Rosa Salgado als Frau Heller
Anita von Ow als Annemarie Heller
Barbara Haller als Ursula Fehlmann
Emil Hegetschweiler als Gemeindepräsident
René Magron als Polizeibeamter Weber
Hans Gaugler als Herr Moser
Margrit Winter als Frau Moser
Ettore Cella als Tankstellenbesitzer
Anneliese Betschart als Lehrerin
Max Knapp als Bauer, der Jacquier beschuldigt
Anneliese Egger als Wirtin

Alex Freihart als Bauer sowie

Max Werner LenzTraute Carlsen, Max Haufler u.a.

 

Mitarbeiterliste:
Regie: 
Produzent: 
Drehbuch: 
Musik: 
Cutter: 
Cutter-Asst: 
Regie-Assistent: 
Script: 
Kameramann: 
1  Kamera-Asst: 
2. Kamera-Asst: 
Schwenker: 
Ton: 
Ton-Techniker: 
Ton-Asst: 
Mikro: 
Architekt: 
Maskenbildner: 
Garderobe: 
Requisiteur: 
Bauleitung: 
Chefbeleuchter: 
Standfotos: 
Produktionsleiter: 
Dialog-Regie: 
Aufnahmeleiter: 
Psychologische Beratung: 
Ladislao Vajda
Lazar Wechsler
Friedrich Dürrenmatt, Hans Jacoby, Ladislao Vajda  
Bruno Canfora 
Hermann Haller
Franziska Schuh
Max Haufler
Marty Vlasak
Heinrich Gärtner
Jean Hörler
Georges Hofer und Ernst Bolliger 
Ernst Bolliger
Kurt Hugentobler
Alfonso Carvajal
Hans Sennrich 
Albert Bolliger
Max Röthlisberger
Josef Coesfeld, Hans Hügi
Robert Gamma
Albert Knöbel
Adolf Rebsamen
Albert Hächler
Joe Boog
Uors von Planta, Phillipe Dériaz, Willi Rother
Elizabeth Montague
Dr. Hans Walder
Professor Dr. A. Glaus

Michel Simon

Casting-Fotos

Anita von Ow

Anne Grete Stoll

Edith Karli

Isabelle Tamborini


Monique Schmielt

Regeli Witzig

Unbekannt

Unbekannt


Unbekannt

Unbekannt

René Magron

Margrit Winter


Unbekannt

Unbekannt

Unbekannt



Der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt hat sich nach der Fertigstellung des Films distanziert, da ihm die Umsetzung nicht entsprach und vor allem das positive Ende störte. So schrieb er basierend auf seiner Filmvorlage den Roman "Das Versprechen", wo es kein Happy-End gibt.

Gert Fröbes Darstellung des Triebtäters hat einen derart bleibenden Eindruck bei den späteren James-Bond-Machern hinterlassen, dass sie ihn für die Rolle des Bösewichts in "Goldfinger" (64) anboten. 

Gedreht wurde u.a. beim Gasthof "Zum Löwen" in Bonstetten, im Fürstenwald bei Chur, an der Obere Plessurstrasse in Chur (Wohnhaus von Gert Fröbe-Charakter), an der Poststrasse in Chur, das Gebäude mit dem aufgemalten Steinbock an der Aussenfassade befindet sich an der Tardisbrücke bei Landquart, die Tankstelle "Socal Purfina" wurde bei einem Bauernhof in Trimmis angebaut (Deutsche Strasse 10) angebaut , an der Obergasse in Trimmis und in Ems.


Druckvorlagen für Zeitungsinserate:





Der Hauptdarsteller Heinz Rühmann verfasste vor dem Start des Films ein Statement, welches er mit folgendem Titel versah:

"Einmal kein "Heinz Rühmann" sein ...... (von Heinz Rühmann):

Natürlich, das klingt paradox. Ich weiss es, aber darf ich es Ihnen erklären: Sehen Sie, auch "Komiker" wollen manchmal ernst genommen werden. Denn hinter aller Komik verbirgt sich oft die Tragik, verbergen sich Menschen, die auch die Schattenseiten des Lebens sehen, die aber bestrebt sind, diesen Schatten Glanzlichter aufzusetzen, die das Dunkel durch den Humor des Herzens erhellen wollen. Das gelingt nicht immer, ich weiss, und die Rolle eines "Hauptmanns von Köpenick" wird einem nicht wie die tägliche Zeitung ins Haus geliefert. Man muss warten können.

Ich glaube mein Publikum zu kennen, und ich weiss sicher auch, was es von mir erwartet. Und dennoch, so wie jeder nicht immer denselben Anzug tragen möchte, so sind auch Schauspieler bemüht, ihre Rollen zu variieren, den Stempel des Klischees abzuwaschen. Wer wollte es mir also verdenken, wenn auch ich einmal den alten Rollen-Anzug gegen einen neuen tauschen möchte.

In meinem neuen Film - "Es geschah am hellichten Tag" - hat mir nun kein Geringerer als ein Friedrich Dürrenmatt eine neue Rolle in der Gestalt eines Kriminalkommissars sozusagen auf den Geburtstagstisch gelegt. Aber, haben Sie keine Sorge, ich werde nicht immer den Rollen-Anzug Marke "Dürrenmatt" tragen. Ich werde aber auch nichts zum Trödler geben. Denn selbst ältere Anzüge, neu aufgebügelt, können Sonntagskleider sein.

Verstehen Sie mich recht, ich möchte einmal weg vom Typ des kleinen verschmitzten Bürgers. Ich will jetzt einen Charakter, einen Menschen mit all seinen guten und schlechten Seiten aufzeigen, ohne dass das Publikum bereits lacht, wenn man nur am Rande des Bildrahmens erscheint. In diesem Sinne will ich wirklich einmal kein "Heinz Rühmann" sein, so einer wie schon oft gehabt, sondern nichts weiter als ein Schauspieler inmitten eines grossartigen Ensembles. Und das ist vorhanden: ein Michel Simon, ein Ewald Balser, eine Berta Drews, eine Margrit Winter, ein Heinrich Gretler, ein Emil Hegetschweiler, ein Siegfried Lowitz - und nicht zuletzt ein Gert Fröbe. Dazu gesellt sich ein internationaler Regisseur von hohen Graden, Ladislao Vajda *, und das Buch von einem Dichter, von einem Friedrich Dürrenmatt. Das ist also kein "Star"-Film, denn Star ist hier der Stoff, ein Buch, in dessen Dialogen man die Handschrift des Dichters und Dramatikers spürt.

Es ist eine schöne Aufgabe, mich einmal wieder als Charakterschauspieler beweisen zu können, einen Menschen zu spielen, den die Menschen verlassen haben. Dieser Mensch geht seinen Weg, trotz aller Hindernisse, trotz aller Enttäuschungen. Er geht ihn, weil er ein Versprechen gegeben hat, das er einlösen will und muss. Dieser Stoff ist kein "Thriller", sondern eine psychologisch und menschlich vertiefte, aber zugleich auch spannende und dramatische Kriminalgeschichte mit hervorragenden Rollen, die immer wieder einen Dürrenmatt erkennen lassen. Sein Pegasus beflügelt uns alle. Und auf dem Kutschenbock unseres Wagens hält Ladislao Vajda, die Zügel der Regie straff in der Hand. Unter seiner Führung weiss sich das Ensemble wohl geborgen. Hoffentlich eine schöne, erlebnisreiche und interessante Fahrt! Möge sie dies auch für das Publikum werden!

* Ladislao Vajda drehte mit Heinz Rühmann danach noch zwei weitere Filme mit "Ein Mann geht durch die Wand" (59) und "Der Lügner" (61).
 
 

Die Macher im Hintergrund:

Ladislao Vajda - Regisseur (hier mit Gert Fröbe)

Friedrich Dürrenmatt - Drehbuch
(zusammen mit Heinz Rühmann, Maria Rosa Salgado und Michel Simon)

Lazar Wechsler - Produzent


Hermann Haller - Cutter

Max Haufler - Regie-Assistent

evtl. Elizabeth Montague - Dialog-Regie

Max Röthlisberger - Filmausstatter


 
 

Dialog zum Film vom Juli 1958 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich

Drehbuch zum Film vom Februar 1958 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich

Musik-Komplex 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich

Kosten für die englische Version 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich


 
 
Nachfolgend eine Auswahl von Fotos, die hinter die Kulissen der Dreharbeiten blicken lassen.
Copyright: Praesens Film Zürich

Ladislao Vajda im Gespräch mit Berta Drews

Eine wohlverdiente Pause für Siegfried Lowitz und Michel Simon

Gert Fröbe mit letzten Instruktionen

.

Bereit für das grosse Finale

Ladislao Vajda bespricht sich mit Ewald Balser

Heinz Rühmann mit Sonnenbrille im Gespräch mit Siegfried Lowitz und Gert Fröbe


Kamera, Ton und Licht sind bereit für Heinz Rühmann und Heinrich Gretler

Inspektion für die Szene im Wald mit Michel Simon, Heinz Rühmann und Siegfried Lowitz

Letzte Korrekturen an Heinz Rühmanns Nase


Bei Heinz Rühmann und Heinrich Gretler wird Mass genommen

Ladislao Vajda behält die Übersicht

Gert Fröbe bei einer Drehpause


Ladislao Vajda gibt Gert Fröbe letzte Instruktionen

Gert Fröbe scherzt mit Ladislao Vajda

Anita von Ow prüft, ob der Kameramann alles richtig gemacht hat


Siegfried Lowitz beim Essen fassen

Ladislao Vajda

Ladislao Vajda mit Gästen


Ladislao Vajda und Ewald Balser

Ladislao Vajda


Kinowerbung in Schweden



Kinowerbung in Schweden

Auszeichnung des Stadtrates Zürich



Ein herzlicher Dank geht an Herrn Gassmann für die Zuverfügungstellung des Archivs.
Copyright: Praesens Film AG